Samras Facetten-Armut

  • Erst schreibst du ich rede Müll und dann bestätigst du meine Aussage? Entscheide dich mal...

    Nein, ich gebe dir nicht recht. Du sagst, dass Leuten etwas nicht selbst entscheiden dürfen, was sie hören und das ist halt falsch.

    Das gilt für die meisten Rapper überall (und jetzt bitte keine NWA Vergleiche..). Jedoch unterscheidet sich die Einstellung und der Wille zur "Bildung" erheblich. Du findest zb in den Aussagen von US Rappern sehr häufig Aussagen zur Bedeutung von Bildung - gerade wenn es um Unterschichten geht. Und Bildung ist der einzige Weg an der persönlichen Situation etwas zu ändern wenn man nicht sein Leben lang Pizzen kutschieren will. Das liegt aber u.a. auch an den Unterschieden im Strafrecht, der Knäste und auch der Sozialsysteme. Bei uns hier ist es völlig OK ein Idiot zu sein und zu bleiben.

    Aber in den USA haben die doch seit Jahren eine ganz ähnliche Diskussion wie wir die gerade haben wegen dem Erfolg von Mumble Rap.

    Ich finde es beklagenswert dass diese Musik mehr Rück- als Fortschritte macht. Inhaltlicher Natur.

    Das ist deine Meinung. Ich sage, sie passt sich den Hörern an. Wenn du das als Rückschritt deklarierst, dann ist das so. Ich finde die Sichtweise einseitig.


    Du hast nicht unrecht, aber auch hier ist die Sichtweise einfach sehr einseitig, weil du nur die Schwachpunkte der Musik herauspickst und sie daraufhin beurteilst.

    nach intensiver Selbstbeobachtung glaube ich außerdem, dass ich schwul oder zumindest bi bin



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  • Zitat

    Nein, ich gebe dir nicht recht. Du sagst, dass Leuten etwas nicht selbst entscheiden dürfen, was sie hören und das ist halt falsch.

    Ich sage nicht dass sie das nicht dürfen. Ich behaupte einfach nur dass sie hören was ihnen im Stream ins Ohr gelegt wird und sich kaum einer die Mühe macht auch andere Quellen nach ähnlicher Musik abzuchecken. Sie konsumieren, was man ihnen gibt.


    Zitat

    Das ist deine Meinung. Ich sage, sie passt sich den Hörern an. Wenn du das als Rückschritt deklarierst, dann ist das so. Ich finde die Sichtweise einseitig.

    Ich denke das System bedingt - auch der Hörer wird "erzogen". Und ja, ich sehe es in jeder Kunst als Rückschritt an, wenn eine Sache sichtlich abflacht. Würde man das bei Dichtkunst nicht auch beklagen, wenn sich etwas vom Niveau eines Edgar Allen Poe hin zu Kurzgeschichten in Hausfrauenzeitschriften abschleift und man das, nur weil es kommerziell erfolgreich ist, als den Standard akzeptieren? Wohl nicht.

    Und in der Kunst gilt eben nicht dass das beste ist was sich am besten/meisten verkauft. Oder würdest du musikalisch den Jazz oder die Klassik künstlerisch einem Ed Sheran unterordnen, nur weil er sich besser verkauft?

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