Beiträge von MC Gabba

    Weil es ja auch per se um die Impfung ging und nicht darum, ob Kimmich nicht seinen Mund halten solle, weil es Langzeitfolgen sowieso nicht gäbe.


    Dass Langzeitfolgen generell existieren, weiß auch der von Dir als Überexperte zitierte Herr Watzl. Feiner unterschied zwischen nicht und extrem selten. Aufrichtigkeit vor Credentialism.

    Hä. Es geht im "Fall Kimmich" darum, ob man vor der Impfung "Langzeitstudien" abwarten sollte oder nicht. (Wobei sich Langzeitfolgen auf ein paar Wochen beziehen, die wir bereits beobachtet haben). Und alle sagen: Nein. Weil es Langzeitfolgen nicht/nur extrem selten gibt. Und ob da "nicht" oder "extrem selten" steht ist für die Empfehlung, sich JETZT zu impfen, letztendlich irrelevant, weil der Nutzen das Risiko in beiden Fällen massiv überwiegt. Das ist Haarspalterei aus ideologischen Gründen.

    Wenn man die Expertenaussagen derart zurechtframen muss, sollte man sich nicht über Mißtrauen wundern.

    Aber hey, allein statistisch kann es ja schon keine Langzeitfolgen geben, da die Impfung alle paar Monate aufgefrischt werden muss und man unmöglich sagen kann, auf welche Dosis etwaige Folgen zurückzuführen sind.

    Geframed wurde hier vor allem von dem Zeitungsartikel, was bei einem dermaßen ideologisch aufgeladenen Medium auch nicht wundert. "Hey, völlig egal, ob der Typ die Impfung nachdrücklich empfiehlt oder nicht, er hat hier an dieser einen Stelle gesagt "gar nicht oder extrem selten" und hier nur noch "gar nicht", also kann man ihm gar nichts glauben und er ist 1 Lügner!!!!!1111 Am besten hol ich mir meine Infos jetzt von Tichys Einblick und anderen Menschen ohne Qualifikation in dem Thema, aber auf keinen Fall von Leuten, die sich hauptberuflich damit auseinandersetzen oder auf den Intensivstationen arbeiten!". Immer diese Schlafschafe die auf wissenschaftliche Erkenntnisse hören und sich bei Fachleuten erkundigen, furchtbar!

    Interessant, wie schnell sich die Bewertung von Langzeitfolgen verändern kann.


    https://www.tichyseinblick.de/…s-mertens-joshua-kimmich/

    Naja, wenn Mertens heute sagt, dass Langzeitfolgen "nicht vorkommen oder eine extreme Rarität darstellen", widerspricht er ja nicht wirklich den Aussagen, die er im NDR-Interview getätigt hat. Wobei er da mit dem Ausdruck "Spätfolge" anscheinend etwas flapsig umgegangen ist, soweit ich das beurteilen kann. Denn Anzeichen auf die Narkolepsie-Nebenwirkung bei der Grippeimpfung traten wohl in fast allen Fällen in den Wochen nach der Impfung auf, selten ein paar Monate später:


    https://www.pharmazeutische-ze…-befuerchten-sind-123411/

    https://www.swr.de/wissen/coro…g-langzeitfolgen-100.html

    https://journals.plos.org/plos…71%2Fjournal.pone.0033536


    Ob die Fachleute jetzt aber sagen, dass Langzeitfolgen nicht oder kaum vorkommen, scheint zumindest an deren Konsens nichts zu ändern, dass man sich für die Impfung entscheiden sollte. Dass Langzeitfolgen nach einem halben Jahr nach der Impfung noch auftreten können, scheint aber ja auf keinen Fall zu stimmen. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist dieser Zeitraum für die Covid-Impfungen auch längst vorbei.


    Zitat

    bin ja kein arzt, aber meinem herzen wird es wohl ziemlich egal sein, welche myokarditis es nun bekommt.

    Offenbar bist du auch kein Mathematiker. Klar ist es Wurst, weshalb ich an etwas erkranke, aber es ist nicht Wurst, wie hoch das Risiko ist, daran zu erkranken.


    Zitat

    frage mich immer, was die leute, die heute pro "follow the science!" sind, im januar und februar 2020 von corona gedacht haben, und ob sich da ein muster erkennen lässt.

    Ich frage mich, wem man bei Corona sonst folgen soll, wenn nicht der Wissenschaft. Kollegah?

    Nebenbei: Im Januar und Februar haben die Experten stets betont, dass man noch sehr wenig über das Virus weiß. Kannst ja mal die NDR-Corona-Update-Folgen von damals anhören.

    >(die Herzmuskelerkrankungen als Impfnebenwirkung sind vorübergehend!!!).

    https://www.kardiologie.org/my…en-binnen-10-jah/18282172

    lol

    Deine Quelle spricht ja explizit von Myokarditis als Folge einer Covid-19-Erkrankung. Die gibt's nämlich auch, und zwar deutlich häufiger als bei der Impfung.


    Dazu auch:

    https://www.herzstiftung.de/ih…orona-impfung-myokarditis


    Auszug:

    "Die Langzeitprognose nach einer akuten, nicht wesentlich kompliziert verlaufenen Virusmyokarditis ist überwiegend positiv. Bei etwa 70 % der Patienten ist von einer kompletten Heilung auszugehen." (Zu Myokarditis allgemein)


    "Das Risiko einer schweren (akuten) Herzschädigung ist bei einer Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 offenbar merklich größer als bei einer Impfung mit einem mRNA-Impfstoff zum Schutz vor Covid-19. Das hat zum Beispiel die Auswertung der Daten von rund 1,7 Millionen Menschen mit und ohne Impfung aus Israel ergeben."


    und

    https://www.aerzteblatt.de/nac…-nach-der-2-Dosis-erhoeht

    Auszug:

    "Alle Patienten erholten sich unter einer konservativen Behandlung vollständig. Laut Lee musste kein Pa­tient auf Intensivstation behandelt oder ein zweites Mal im Krankenhaus aufgenommen werden. Auch hier bestätigten sich die Erfahrungen anderer Zentren, nach denen sich die Patienten relativ rasch und ohne Folgen von der Myokarditis erholen."



    Zitat

    >Außerdem gibt es keine Nebenwirkungen bei Impfungen, die später als nach ein paar Wochen auftreten.

    gut, dass die wissenschaft sich wirklich einig ist

    Zumindest soweit ich informiert bin, gab es das zumindest noch nie bei Impfstoffen und wird auch für kaum möglich erachtet. Da wurde ja nach den Behauptungen, die Kimmich weiterverbreitet hat, etwas mehr drüber gesprochen.


    z.B. https://www.geo.de/wissen/gesu…nbegruendet-30862476.html


    Auszug:

    "Denn wissenschaftlicher Konsens ist das, was der Immunologe Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, so formulierte: "Was offensichtlich viele Menschen unter Langzeitfolgen verstehen, nämlich dass ich heute geimpft werde und nächstes Jahr eine Nebenwirkung auftritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gegeben und wird auch bei der Covid-19-Impfung nicht auftreten." "

    + weniger Einschränkungen in Kaufnehmen muss (voraussichtlich).


    Denke dass die Mehrheit der Leute (reines Bauchgefühl, weil Menschen halt so sind, wie sie sind) sich auch nur deshalb impfen lassen.


    Wenn jeder so viel Wer auf seine Gesundheit und der andere legen würde, hätten wir eine sich gesund ernährende Gesellschaft, die regelmäßig Sport treibt. Haben wir nicht, also soll jeder rauchende Fettsack sich ins Knie ficken, wenn er anderen ungeimpften etwas von gesellschaftlicher Verantwortung erzählt.

    Nichts für ungut, aber ich glaube hier wird die Anzahl der Menschen massiv unterschätzt, die einfach den medizinischen Empfehlungen folgt.


    Was ja auch so ziemlich das wichtigste ist, worauf man seine Entscheidung stützen sollte. Wenn ich mit der Informationslage im Internet und in den Medien überfordert bin oder kein Bock habe, die Mühe zu investieren, sollte ich halt nen Experten (zB Hausarzt) fragen und dem vertrauen, weil er 100x mehr Ahnung hat als ich selbst. Das tun sicher auch die meisten.


    Es gibt ja nichts Blöderes (und potentiell Selbstschädigenderes) als sich aus politischem Protest nicht impfen zu lassen.

    Nur so nebenbei: In meinem Umfeld sind ALLE geimpft, außer einer Person (meine bescheuerte Tante, die sich im Auto auch nicht anschnallt, weil sie denkt, dass das sicherer ist). Ich kenne niemanden mit irgendwelchen Impfnebenwirkungen, aber zwei Leute Mitte 30 mit schweren Coronaverläufen und Long-Covid, die eine geht jetzt ein halbes Jahr später (!) in die Reha.

    Ich krieg zusätzlich von Leuten, die im Krankenhaus arbeiten (Ärzteschaft und Pflege) regelmäßig Erzählungen von der Intensivstation. Und ihr könnt sichergehen, dass die Ärzteschaft im Krankenhaus komplett durchgeimpft ist. Und im Zweifel sollte man sich an denen orientieren, die sich besser auskennen als man selbst.


    Dementsprechend gibt es aus meiner Perspektive wenig Argumente gegen eine Impfung.

    Es gibt zu Corona genug Zahlenwerte und Erkenntnisse um eindeutig zu sagen, dass die Impfung viel besser ist als die Erkrankung.

    Früher oder später wird sowieso jeder mit dem Virus in Kontakt kommen, die Frage ist nur ob mit oder ohne Antikörpern (durch Impfung).


    Und du sagst es: Long Covid oder an Covid zu sterben ist viel wahrscheinlicher als Impfnebenwirkungen. Das heißt nicht, dass Impfnebenwirkungen auch schlimm sein können, aber sie sind halt extremst selten und meistens vorübergehend (die Herzmuskelerkrankungen als Impfnebenwirkung sind vorübergehend!!!). Außerdem gibt es keine Nebenwirkungen bei Impfungen, die später als nach ein paar Wochen auftreten. Das heißt wir kennen ziemlich sicher das volle Risiko, dank Milliarden Geimpfter.


    Klar ist das eine freie Entscheidung! Sie sollte aber informiert getroffen werden. Dafür ist wichtig, die seriösen Quellen von Desinformation zu unterscheiden.

    Mit dem Rumgeeier der Regierung(en; ich glaube es spielt hier ne große Rolle, dass jeder Ministerpräsident der König von seinem Bundesland sein will) hast du sicher recht. Das liegt zum einen daran, dass kein Politiker unpopuläre Maßnahmen treffen will. Aber eben auch, weil die Lage so kompliziert ist und sich ständig ändert. Ich glaube man konnte nicht erwarten, dass hier alles von Anfang an perfekt läuft, das hat auch kein anderes Land geschafft (außer Neuseeland vllt als Insel mit 20 Einwohnern).


    Ich finde auch, man (auch die Politik) sollte mehr auf die Fachleute hören als auf die Politik.


    Zur Grippeimpfung: Ich bin auch nicht Grippe geimpft, das war nur für ältere Menschen empfohlen, da ja eh jeder schonmal ne Grippe hatte. Wir sind quasi alle "Grippegenesen". Dazu kommt übrigens, dass der Grippeimpfstoff weder so gut funktioniert wie die Covid-Impfungen, noch so gut getestet ist.


    "Locker mit deiner Gesundheit umgegangen" bist du beider Covid-Impfung nicht, im Gegenteil. Es ist viel gefährlicher zu erkranken statt sich zu impfen.

    Woran machst du das denn fest, dass Menschen mit Migrationshintergrund nicht die gleichen Chancen wie Deutsche haben? Bei uns hängen im Gesundheitsamt und auch bei den Impfzentren, an den jeweiligen mobilen Impfstationen und an öffentlichen Plätzen wie bspw. der Uni mehrere Plakate mit dem Aufruf zur Impfung (inkl. Erklärung vom Nutzen der Impfung usw.) in mehreren Sprachen (u.a. arabisch, türkisch und russisch). Die Bereitschaft zum Impfen dürfte aber mit ziemlicher Gewissheit nicht nur von einem Faktor abhängen, sondern von mehreren sozioökonomischen Faktoren gleichermaßen beeinflusst werden. Der Migrationshintergrund dürfte dabei ebenso wenig wie der Bildungsstand die alleinige Ursache darstellen. Ich denke es ist vielmehr ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren wie Bildungsstand, Sozialisierung, Religion, Weltanschauung und Erziehung. Deswegen finde ich es auch so schade wenn man sagt, dass die Menschen, die sich dann eben nicht impfen lassen wollen, dies NUR täten weil sie einen Migrationshintergrund haben oder weil sie wissenschaftlichen Erkenntnissen per se misstrauen. Man kann sehr wohl Migrant sein, dem grundsätzlichen wissenschaftlichen Konsens Glauben schenken und zugleich gebildet sein, während man sich daneben gegen eine Covid-Impfung entscheidet. Das war das hauptsächliche Problem, welches ich mit deinem Post hatte, auch wenn ich der Meinung bin, dass du dieses Bild nicht absichtlich entstehen lassen hast.

    Stimme fast allem zu. Ja, es ist auf jeden Fall multifaktoriell, wie alles in der Welt.


    Aber nein, man hat mit Migrationshintergrund nicht die gleichen Chancen, in vielen Dingen. Hängt mit sozioökonomischem Status der Eltern zusammen, aber auch mit Rassismus/Vorurteile in der Schule/Arbeit/Wohnungssuche etc. Und wie gut man sich informiert/informieren kann hängt eben auch mit dem Bildungsstatus zusammen. Das heißt nicht, dass jeder Gebildete sich impfen lässt und dass sich kein Ungebildeter impfen lässt. Aber die Tendenz ist da.


    Was ich nicht sagen will, was aber vielleicht rüber kam: "Migranten sind blöd und lassen sich nicht impfen"


    Was ich sagen will: "Migranten sind strukturell benachteiligt, was sich leider auch bei Corona zeigt."


    Und nur ein Beispiel von der NZZ (vErTrAuEnsWürDiG):

    https://www.nzz.ch/schweiz/war…s-aendern-soll-ld.1642084

    Menschen mit Migrationshintergrund haben in unserem Land leider (noch) nicht die gleichen Chancen wie Biodeutsche. Dass sich diese Leute weniger impfen lassen dürfte eher mit dem Bildungsstand zusammenhängen. Umgekehrt weiß man meines Wissens, dass mit zunehmender Bildung auch die Impfquote steigt.


    Edit: Ganz zu schweigen von sprachlichen Hürden bzw der Unfähigkeit der Behörden, Dinge in einfacher Sprache zu erklären oder zu übersetzen.

    Man konnte bei Corona vieles nicht vorhersehen. Am Anfang hieß es auch Händewaschen langt. Mittlerweile weiß man zum Glück mehr.


    Es sind sich eigentlich alle seriösen Experten einig, dass die Impfstoffe extrem sicher und vor allem bereits extrem gut erprobt sind. Es gibt nach wissenschaftlichem Konsens keinen guten Grund, sich als gesunde Person nicht impfen zu lassen. Und wer da anderer Meinung ist misstraut dieser Einschätzung eben zumindest ein Stück weit, wo wir wieder bei den Quellen sind.


    Du hast natürlich Recht, dass dieses Misstrauen unterschiedlich ausgeprägt ist (von jüdische Weltverschwörung bis hin zu Kimmich, der fälschlicherweise meint, es bräuchte Langzeitstudien für Impfungen).


    Und wie gesagt, Sinnhaftigkeit von Maßnahmen zu diskutieren ist was anderes als die Wahrheit der Informationen zu dem Virus in Frage zu stellen.

    "DIE JUDEN"??? Ist das dein Ernst?! So ein antisemitischer Dreck!

    Hier geht es um die Machstruktur in Russland, die Konfession der Akteure ist dabei hinterrangig.

    Wie lost man überhaupt erst sein muss um die Kanäle von so Antisemiten aufzuspüren. Das dann auch noch für klug zu befinden und weiter ins Internet zu kacken ist nochmal ne andere Hausnummer... absolut lächerlich einfach

    HAHAHAHA NATÜRLICH, DIE JUDEN SIND SCHULD xD


    Was muss nur bei jemandem schiefgelaufen sein, wenn dessen Weltbild letztendlich darauf aufbaut, dass eine global agierende jüdische Verschwörung im Hintergrund die Fäden für alles mögliche zieht.


    Das ist sowas von dämlich ey

    Wenn man nicht davon ausgeht, dass erklärtes Elitenziel, die Schaffung eines Einweltstaates mit gleichzeitiger Machtkonsolidierung ist und Zusammenhänge ausblendet, kann man das durchaus so sehen.


    Gegenbeispiel USA:

    Und es ist kompletter Quatsch, davon auszugehen, dass "DiE eLiTeN" einen "EiNwElTsTaAt" schaffen wollen, danke für diese Demonstration.


    Warum darf Christian Drosten bei diesem Einweltstaat eigentlich mitmachen und Nena nicht? Ist doch unfair!!! Ist Putin eigentlich auch eingeweiht?

    Ich glaube nur den wirklich seriösen Quellen, die großen Medien haben über lange Sicht nun mal bewiesen, dass sie genau wissen, was Verschwörungstheorie und was Wahrheit ist. Gibt aber leider Gottes immer noch so beschränkte Schwurbler, die daran glauben, dass Geheimdienste der USA in mehreren Ländern der Welt unerlaubt Daten von Bürgern sammeln und Regierungschefs abhören oder Menschenversuche mit halluzinogenen Drogen an Unwissenden ausführen. Der Irak war im Besitz von Massenvernichtungswaffen, das haben die Medien so gesagt und dann stimmt das auch. Hahaha aber diese Personen wollen dir bestimmt auch weiß machen, dass in den USA nach dem 2.WK einige hochranginge Nazis für die Forschung bei der NASA angeworben wurden xD Da geht echt bei manchen Menschen etwas die Fantasie durch, naja egal. Gerade in der Tagesschau gesehen: Wieso darf Kimmich (spielt bei AfD glaub ich) eig noch für die Nationalmannschaft spielen? Bin mir sicher, dass er bereits die ein oder andere Oma auf dem Gewissen haben müsste

    Dass die USA kein Engel ist brauchst du mir nicht zu erzählen. Ich will auch gar nicht behaupten, dass es keine Vorgänge von Regierungen oder Institutionen gibt, die geheim bleiben sollen.


    Aber das trifft ja genau mein Punkt. Im Fall Corona sind sich ja eigentlich fast alle Staaten, die unterschiedlichste Interessen haben, unabhängig voneinander einig, was die Faktenlage ist (Ausnahmen sind einige Entwicklungsländer oder Länder mit Bolsonaro an der Macht). Willst du mir erzählen, dass RUSSLAND UND CHINA mit den USA unter einer Decke stecken und die Welt belügen? Ganz zu schweigen von den verschiedensten voneinander unabhängigen Institutionen innerhalb jedes dieser Länder. Wie unlogisch ist das bitte? :D


    (In den Ländern, deren Führung (zeitweise) Corona anders ausgelegt hat (Brasilien und USA unter Trump) hat man übrigens gesehen, dass diese unabhängigen Institutionen der Auslegung der Regierung breit widersprechen/widersprochen haben.)


    Es ist eine Sache, anhand der selben Grundlage auf unterschiedliche Ergebnisse zu kommen (z.B. welche Maßnahmen sind sinnvoll, wie geht man mit der Lage um). Aber dieses "die stecken alle unter einer Decke und verarschen uns" entbehrt einfach jeder Logik und ist komplett unrealistisch.

    28K Neuinfektionen. Heftig was für einen riesigen Sprung wir gemacht haben in so kurzer Zeit.

    Was denkt ihr, wieviel hätten wir ohne die 55 Mio Zweitimpfungen?

    Exponentielles Wachstum schon mal gehört?

    Durch die 55 Mio Geimpften haben wir vermutlich sowohl weniger Infektionen insgesamt, als auch mehr unentdeckte Infektionen, weil diese im Schnitt milder ausfallen. Dementsprechend schwer zu sagen, ob wir mehr oder weniger hätten. Durch die kostenpflichtigen Tests haben wir aber vermutlich ein größeres Hellfeld als wenn die weiter kostenlos wären.

    So ein Unfug. Als ob sich Ziele und Maßnahmen mit sich ändernder Lage (mehr Geimpfte, Mutationen, mehr Wissen über die Krankheit) nicht auch ändern dürften.


    Im Grunde geht diese ganze Diskussion doch auf genau einen Punkt zurückzuführen: Welchen Quellen glaubt man. Die Antwort auf diese Frage sagt auch vorher, wie man zu Corona steht (oder Klimawandel, angeblichem Wahlbetrug in den USA, you name it).


    Wie kann man, nachdem die Impfstoffe an Milliarden Menschen eingesetzt wurden, ohne größere Nebenwirkungen als Aspirin zu zeigen, während sich die Ungeimpften in den Krankenhäusern stapeln und alle Indizien mittlerweile darauf hinweisen, dass die Impfung um ein Vielfaches weniger gefährlich für jeden ist als die Krankheit, immer noch Angst vor der Impfung haben? Diese Einstellung ist nur plausibel, wenn man das alles für Lügen, Übertreibungen oder Manipulationen hält.

    Wenn ich, aus welchem Grund auch immer, glauben würde, dass die Informationen zu Corona, die von Medien, Krankenhäusern, Wissenschaft, Gesundheitsinstitutionen und Politik kommuniziert werden, nicht verlässlich sind, sondern mir nur böses wollen und mich verarschen, würde ich mich wohl auch nicht impfen lassen.


    Ich verstehe aber nicht, wie man ernsthaft glauben kann, dass alle diese unabhängigen Personen und Institutionen einen an der Nase herumführen? Klar verfolgen da einige Eigeninteressen, vor allem in der Politik und Medien, aber der Konsens ist doch aus so vielen Perspektiven überwältigend? Wie kann man denn davon ausgehend zu dem Schluss kommen, dass Einzelmeinungen und Verschwörungsmythen plausibler sind als der wissenschaftliche Konsens und die Beobachtungen des Gesundheitswesens?


    Ich kann mir das nur so erklären, dass so jemand noch nie eine größere Institution von Innen gesehen hat. Wer glaubt, dass trotz der Unorganisiertheit dieser Institutionen hier irgendjemand ein perfekt koordiniertes Meisterwerk der Manipulation orchestriert ist einfach nur lost.

    Das Ziel der Maßnahmen ist, dass die Krankheit sich nicht ungebremst ausbreitet, so schwer ist das nun wirklich nicht.


    Nur wann man wie bremsen muss wird laufend diskutiert und aktualisiert, ist ja auch gut so.


    Wie würdet ihr erst jammern wenn wir italienische Verhältnisse hätten, in D wird eindeutig ein moderater Kurs gefahren.