Beiträge von lupa


    Am 20. Juni dieses Jahres lässt der Bielefelder Rapper Kayayin, der dem ein oder anderen Leser auf rappers.in bereits durch seine Teilnahme am VBT ein Begriff sein könnte, mit seiner neuen "Draufgaenger"-EP von sich hören. Das neun Tracks starke Miniwerk kommt dabei komplett ohne Feature-technische Unterstützung anderer Acts aus und wird ab besagtem Freitag exklusiv auf rappers.in herunterladbar sein. Heute, fünf Tage vor EP-Release, präsentieren wir Euch schon einmal das Video zum titelgebenden "Draufgaenger". Ihr könnt Euch den Clip ab sofort auf unserem YouTube-Channel ansehen:


    [youtube]OHYHAJLPnfs[/youtube]



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    Drei Jahre ist es her, dass KaynBocks letztes Mixtape "Trümmertetris" das Licht der Welt erblickte – und in wenigen Wochen steht endlich, endlich das erste, große Release, das Debütalbum "Astronaut", in den Läden. Nachdem wir ihn im letzten Sommer bereits gemeinsam mit dem damaligen Kollabo-Partner Montez vor unser Aufnahmegerät gezerrt hatten, ließen wir es uns auch dieses Mal nicht nehmen und baten den Bielefelder zum Gespräch – über ein außergewöhnliches Albumkonzept, persönliche Fehler und Rap, Rap, Rap.


    rappers.in: Dein letztes Solo-Release "Trümmertetris" liegt knapp drei Jahre zurück. Im Sommer erscheint nun dein großes Debütalbum "Astronaut" – was hat sich in der Zwischenzeit für dich verändert?


    KaynBock: Musikalisch gesehen: Bei mir war immer alles step by step. Ich hab' mir für das Album sehr viel Zeit gelassen und deshalb ist um mich herum auch nicht viel passiert, weil ich in den letzten drei Jahren nur wenig Output hatte – abgesehen von der EP mit Montez. Dafür, dass ich in den Jahren nicht so viel gemacht habe, ist aber trotzdem alles ganz gut gewachsen. Ich bin sehr zufrieden. Ich durfte letztes Jahr mit einem Free-Release auf dem Splash! spielen. So viel hat sich also gar nicht verändert – das kommt jetzt hoffentlich mit dem Album.


    rappers.in: Zu den drei Vorab-Singles, die erscheinen sollen, hast du selbst geschrieben: "Bevor das Album erscheint, wird es drei Videos geben. Zusammen beschreiben sie einen meiner größten Fehler und das Ende der einen großen Freundschaft, die jeder in seinem Leben nur einmal hat." Werden andere Songs auf dem Album ähnlich miteinander verknüpft sein und auch solche privaten Geschichten erzählen?


    KaynBock: Das Album ist sehr persönlich und privat, aber ich hab' es nicht so persönlich gemacht, dass ich irgendwelche Namen genannt habe. Ich habe oft versucht, so zu schreiben, dass die Songs aus einer Perspektive sind, die auch andere Menschen auf sich übertragen können. Im Prinzip sind alle Tracks miteinander verbunden. Und je öfter man es hört, desto mehr Neues hört man jedes Mal heraus – das haben mir auch Freunde gesagt, die die Platte schon gehört haben. Dass plötzlich die eine Zeile mit einer anderen funktioniert. Ich hab' das schon sehr aufeinander aufgebaut in den drei Jahren.


    rappers.in: Ist "Astronaut" ein Ausschnitt aus diesen letzten drei Jahren? Begleitet es drei Jahre deines Lebens oder geht das auch darüber hinaus?


    KaynBock: Es greift viel von meiner Jugend auf. Es dreht sich viel um diese Angst, erwachsen zu werden – das sage ich auch in der Doku auf dem Album. Und um da die Kurve zu kriegen, musste ich natürlich auch prägende Sachen aus meiner Jugend aufgreifen, um das Herauszögern des Erwachsenwerdens richtig reflektieren zu können.


    rappers.in: Du hast eben gesagt, dass du versuchst, Texte so zu schreiben, damit andere sie nachvollziehen können. Ist das nicht viel schwieriger? Damit gehst du im Endeffekt mit einem Konzept an das komplette Album heran ...


    KaynBock: Ja, aber ich kann auch nur so gut arbeiten. Ich bin nicht der Typ, der ins Studio geht und einfach einen Song macht. Es ist auch sehr schwer für mich, einzelne Songs zu machen. Ich brauche eigentlich immer ein Albumkonzept beziehungsweise einen Kosmos, in dem ich mich bewege und mir diese Themen und Song-Strukturen erarbeiten kann. Von daher fällt es mir leichter, wenn ich das so komplex gestalte.


    rappers.in: Wie läuft das dann beim Schreiben? Entstehen parallel mehrere Lieder oder schreibst du einen Track nach dem anderen?


    KaynBock: Das wird mir wahrscheinlich keiner glauben, aber bevor ich mit dem Album angefangen habe, hatte ich mir schon das gesamte Konzept überlegt. Ich hab' mir vorab jeden einzelnen der zwölf Songs, die es jetzt geworden sind, überlegt und dann an allen immer wieder abwechselnd gearbeitet. Zuerst waren das 13 Tracks, aber ich hab' sie dann auf zwölf runtergeschrumpft, weil ich immer finde, dass weniger mehr ist. Aber ja ... im Prinzip stand das Album schon vor drei Jahren so, wie es jetzt ist, in meinem Kopf.


    rappers.in: Du wusstest damals schon, von was jeder einzelne Song handeln wird?


    KaynBock: Ja, so kann man das sagen.


    rappers.in: Passieren in der Zwischenzeit denn nicht wieder neue Sachen, die man dann noch unbedingt miteinfließen lassen will?


    KaynBock: Doch, aber ich hatte Song-Ideen, in die ich noch Sachen einfließen lassen konnte, die in der nächsten Zeit passieren werden. Der Gedanke war ja dieser Abklang am Ende – das Erwachsenwerden und Mit-sich-zufrieden-Sein. Die Idee stand schon im Vorfeld, aber wie genau ich das schreibe, wusste ich damals noch nicht. Darum hat das Album auch relativ lange gedauert. Weil ich dieses Ende erst einmal schreiben können musste.


    rappers.in: Ich finde das sehr cool, aber du hast dich damit selbst vor eine ziemlich schwere Aufgabe gestellt ... Es hätte bestimmt einfachere Wege gegeben, ein Album zu machen.


    KaynBock: Ich wollte es irgendwie genau so haben und dementsprechend lange hat das ja auch gedauert ...


    rappers.in: Wie fühlst du dich jetzt, wo dieses persönliche Mammutprojekt abgeschlossen ist? Befreit oder vielleicht sogar ein bisschen leer?


    KaynBock: Nee. Das Album ist ja schon seit einem halben Jahr fertig. Es hat einfach noch etwas Zeit gebraucht, die Videokonzepte zu entwickeln und zu drehen, aber ich bin damit schon länger fertig. In der Nacht, in der wir es komplett gemastert hatten und ich es das erste Mal gehört habe, war ich einfach sehr entspannt. Da ist auch echt eine große Last von mir abgefallen. Und als ich das Album zum ersten Mal komplett gehört hatte, hatte ich im Prinzip schon die Idee für das zweite Album. (lacht) Ich hab' mir dann wieder zwei, drei Tage lang ein Konzept ausgedacht und schreibe jetzt wieder an Songs.



    rappers.in: Du weißt also jetzt schon, wie dein nächstes Album heißt und was es behandeln wird?


    KaynBock: Ja. Ich hab' schon den Titel und könnte dir auch jetzt schon die Tracklist sagen. Ich hab' schon alle einzelnen Song-Ideen.


    rappers.in: Du hast vor drei Jahren bereits den Inhalt der Platte gewusst – wusstest du auch, wie sie soundtechnisch klingen soll?


    KaynBock: Ja, ich wusste, wie das Ganze klingen soll und muss. Das musste natürlich erst mal gemacht werden. Ich hab' super Produzenten, die auch verstehen, was ich will, aber nur über Telefon hätte das nicht funktioniert. Deswegen musste ich einfach auch im Studio sein, die Instrumente selbst mit aussuchen und auch selbst versuchen, Sachen einzuspielen, indem ich sie dirigiere. Das hat sehr viel Zeit gekostet.


    rappers.in: Wenn man so eine genaue Vorstellung hat – sind die Produzenten dann nur diejenigen, die das ausführen? Oder haben sie sich auch selbst in das Klangbild miteingebracht?


    KaynBock: Ich habe mir Menschen ausgesucht, von denen ich gut finde, was sie machen. Und wenn die sich selbst miteingebracht haben, hat das natürlich auch mit der Soundästhetik zu tun gehabt, die ich mir vorgestellt habe. Ich hab' mir auf jeden Fall Leute ausgesucht, die eigenständig arbeiten und nicht nur "abschreiben", was ich mir vorstelle. Da hat sich schon jeder miteingebracht.


    rappers.in: Kannst du es dir auch anders herum vorstellen? Dass du mit jemandem zusammenarbeitest, der dir das komplette Soundbild vorgibt? Im Sinne dieses ganz klassischen Producer-MC-Teams, dass man bandmäßig zusammenarbeitet. Oder ist das, was du machst, Kunst, die so krass aus dir herauskommt, dass der Großteil von dir sein muss?


    KaynBock: Ich hab' immer gerne Kollabo-Sachen gemacht, weil Musik für mich immer eine Sache war, die ich mit Freunden mache. Aber durch diesen ganzen Albumprozess bin ich mehr Solo-Künstler denn je geworden und finde es deshalb momentan schwierig, mit anderen solche größeren Projekte in Angriff zu nehmen. Das kann ich mir gerade nicht so gut vorstellen, weil ich auch genau weiß, in welche Richtung mein Sound gehen und sich weiterentwickeln muss. Von daher wird das jetzt erst mal bei den Solo-Sachen bleiben.


    rappers.in: Hast du vor, damit aufzutreten?


    KaynBock: Irgendwann, klar.


    rappers.in: Mit einem Backup oder allein?


    KaynBock: Ich trete ohne Backup auf. Ich war als Supportact auf der letzten OK KID-Tour dabei und konnte da zum ersten Mal in meiner Wunschkonstellation auftreten – nur mit einem DJ und einem Gitarristen, der auch singen und mich in den Hooks damit ein bisschen unterstützen kann. Aber sonst rappe ich komplett ohne Backup ... ja, das geht als Kettenraucher! (lacht)


    rappers.in: Es ist ja schon etwas anderes, wenn man noch jemanden mit auf der Bühne hat, der ...


    KaynBock: (unterbricht) Ohne Scheiß, ich rapp' live viel besser, seit ich keinen Backup mehr habe. Weil ich mich einfach viel mehr konzentriere. Ich hab' mit YouTube-Tutorials vorher auch Atemtechniken trainiert. (lacht) Seitdem bin ich live viel besser und sicherer.


    rappers.in: Hat man nicht viel mehr Angst, wenn man allein auf eine Bühne muss?


    KaynBock: Ich hab' ja auch meinen Gitarristen und meinen DJ auf der Bühne, von daher ist alles gut. Aber das ist auch so etwas, das mir niemand glaubt ... Ich hatte noch nie Lampenfieber. Nicht mal bei meinem ersten Auftritt, als meine 15 Freunde da waren. Beim Splash! war ich ein bisschen aufgeregt, weil das so eine einmalige Sache ist, aber dass ich Angst hatte, kam noch nie vor. Ich geh' ja auf eine Bühne und mach' da etwas, das ich geübt habe und kann. Ich muss nicht auf eine Bühne gehen und irgendwas machen, von dem ich keine Ahnung hab'. Ich mache das, was ich kann und gerne mache – wieso sollte ich davor Angst haben?


    rappers.in: Wenn man allein auftritt, besteht allerdings auch immer die Gefahr, den Text zu vergessen und man hat dann keinen Backup, der einen wieder auffängt ...


    KaynBock: Ja, kann passieren. Klar, ein Backup kann dich relativ schnell retten ... Aber mir ist das auf meiner letzten Tour jetzt kein einziges Mal passiert. Ich hab' einmal falsch geatmet und am Ende der Zeile ein Wort verschluckt, aber sonst ... Und wenn's passiert: mein Gott. Dann lacht man und lässt sich vom Publikum ausbuhen. (lacht) Ich habe ja schon einige Auftritte in meinem Leben gespielt und hatte noch nie einen solchen Textvergesser, dass ich komplett raus war. Vielleicht mal eine Zeile, in der man im Flow ein bisschen weiternuschelt, bis man den Faden wiedergefunden hat. Sonst ist da noch nichts passiert.


    rappers.in: Was erwartest du denn an Resonanz von deinem Debüt? Und wie wichtig ist es dir, dass die Leute dein Album hören? Hast du dir selbst ein Ziel gesetzt, das du mit "Astronaut" erreichen willst?


    KaynBock: Ich habe jetzt nicht den Grundgedanken von wegen: Das muss da und da charten. Das ist Blödsinn. Ich will einfach, dass die Menschen hören, was ich für Musik mache, dass ich irgendwo angekommen bin und für einen gewissen Sound stehe. Ich bin jetzt gefestigt und habe eine Position, auf die ich aufbauen kann. Es soll einfach ein gesunder Respekt vor dem, was ich mache, entsehen. Das ist alles.


    rappers.in: Kommen wir nochmal auf die Produktionsphase von "Astronaut" zu sprechen. Hörst du während einem solchen Prozess eigentlich auch andere Musik? Oder ist das etwas, das einen stört oder vielleicht sogar neue Inspiration miteinbringt?


    KaynBock: Ich hör' eigentlich immer Musik. Ich kann nicht ohne sein, von daher kann ich eine Albumproduktion nicht wirklich ohne Musikhören durchlaufen. (lacht) Es kann dann natürlich sein, dass ich Sachen höre, bei denen ich mir denke: Krass, so wie da die Drums sind, könnte man das bei dem und dem Song auch machen. Ich meine, das ist HipHop. Daraus besteht HipHop. Wir haben nichts gesamplet, aber man kann sich immer beeinflussen lassen.


    rappers.in: Hörst du denn auch andere Musikrichtungen oder nur Rap?


    KaynBock: Nee, ich hör' auch viel anderes. Das ist immer so ein bisschen phasenweise. Ich mag' auch sehr krass produzierte Sachen. Im Moment bin ich total geflasht von dieser Sängerin aus LA, Banks. Seit Monaten hör' ich eigentlich nichts anderes als die Sachen von ihr – das ist auf jeden Fall auch eine ziemlich große Inspiration fürs nächste Album.


    rappers.in: Du hast gerade gesagt, dass du nicht wirklich ein Ziel hast, wie beispielsweise eine riesen Hörerschaft zu gewinnen, was die Resonanz mit deinem Album angeht ...


    KaynBock: Gut, wenn's passiert, würde es mich freuen. Wäre ja gelogen, wenn ich sagen würde, dass mich das nicht freuen würde. Aber das ist halt nicht der Grund, warum ich Musik mache. Ich muss Musik machen, aber ob ich das für fünf Leute mache oder für 100.000, ist im Endeffekt egal.


    rappers.in: Was steckt da bei dir genau hinter? Machst du das Ganze, weil es Kunst ist und eine Möglichkeit für dich, dich auszudrücken, oder weil es ein Gefühl vermittelt?


    KaynBock: Es ist halt wirklich ganz klassisch bei mir: Dinge, über die ich nicht reden kann, über die kann ich Songs schreiben und werd' die somit los. Oft hören Menschen aus meinem Umfeld Dinge in meinen Songs, die sie schon immer von mir hören wollten und die irgendwann ausgesprochen werden mussten. Und das mach' ich einfach da, anstatt es den Leuten zu sagen – weil ich es anders nicht kann. Von daher muss ich das einfach machen. (lacht)



    rappers.in: Auf deiner ersten Single "Kaputt" rappst du die Zeile "Ich halt' mich selbst nicht mal aus". Viele Menschen wissen nicht, welche "Fehler" sie an sich ändern würden, du aber anscheinend schon – woran liegt es deiner Meinung nach, dass man dann dennoch nichts in seinem Leben verändert?


    KaynBock: Ich weiß das bei mir bei vielen Punkten. Ich bin immer super darin, mich zu motivieren, kurzerhand etwas zu machen – aber nicht für die Langstrecke. Ich halt' es nie lange aus, etwas zu ändern. Meine Gewohnheiten kommen mir immer wieder in die Quere. Das ist zum Beispiel beim Rauchen so – ich hör' jedes Mal auf, um dann wieder anzufangen. (lacht) Man kann sich halt immer wieder beweisen, dass man zwischendurch den Willen aufbauen kann, sich zu ändern. Das reicht manchmal schon, um sich selbst zu bestätigen.


    rappers.in: ... für eine kurze Zeit zumindest.


    KaynBock: Ich könnte ja, wenn ich wollte! Ne? (lacht)


    rappers.in: Deutschrap hat sich gegenüber anderen Genres auf dem Musikmarkt in den letzten Jahren sehr durchgesetzt – das jüngste Beispiel für diese Erfolgswelle ist Kollegah. Denkst du, dass diese aktuelle Welle ein dauerhafter Zustand sein wird oder ebenso schnell wieder verebben wird, wie sie gekommen ist?


    KaynBock: Das ist so wie bei allem: Am Ende bleibt immer, was gut ist. Es kann sein, dass das Ganze wieder ein bisschen zurückgeht und das, was "zu Unrecht" gerade Erfolg hat, wieder abfällt und nur noch die Sachen bleiben, die wirklich Potenzial haben. Aber dass da wirklich so eine Blase platzt und keiner mehr Deutschrap hört, kann ich mir nicht vorstellen. Dafür haben wir einfach zu viele gute, große Namen, die das Ganze am Leben erhalten.


    rappers.in: Wenn man das Ganze mal auf den grundlegenden HipHop-Gedanken zurückführt: Das, was momentan groß ist, hat damit oftmals nicht mehr so viel zu tun. Vieles basiert mehr auf Geld und Image als beispielsweise auf dem ursprünglichen Community-Ding.


    KaynBock: Total. Das Community-Ding geht nicht mehr. Sobald irgendwer einen Vorteil für sich sieht oder es um Geld geht, ziehen sich alle Rapper gegenseitig ab.


    rappers.in: Das hat sich in meinen Augen in den letzten Jahren alles extrem gesteigert.


    KaynBock: Natürlich. Weil mehr Geld zu holen ist. Ich hab' das letztens auch erst in einem Track thematisiert und ... mal gucken, ob ich das raushaue.


    rappers.in: Meinst du auch, dass die Leute, die beispielsweise Kollegah-Fans sind, oft auch nur Kollegah hören und nicht Rap an sich?


    KaynBock: Ja. Das hab' ich schon Ende 2011 bei der "Neue Reimgeneration"-Runde gesagt. Dass, nur weil ein Casper oder ein Cro jetzt so riesig ist, die Kids, die das hören, jetzt nicht automatisch auf HipHop stehen. Das muss man auch sehen.


    rappers.in: Zum Abschluss: Welche Frage wird dir normalerweise in jedem Interview gestellt, außer in diesem?


    KaynBock: Tatsächlich seid ihr jetzt die ersten in der Albumpromophase, die mich nicht auf die "Neue Reimgeneration" angesprochen haben ... und ich hab's jetzt eben in die letzte Frage selbst miteingebracht. (lacht) Schön blöd!


    rappers.in: Was fragen die Leute denn heute noch dazu? Das ist ja ein uraltes Thema ...


    KaynBock: "Wie siehst du das heute?", "Würdest du das nochmal machen?" ... und so weiter. Dazu hab' ich wirklich alles gesagt. Eigentlich auch zu viel.


    rappers.in: Die Abschlussworte gehören dir – hast du noch eine Lebensweisheit für uns auf Lager?


    KaynBock: Ich sag' einfach mal: Vielen Dank für das Lesen vom Interview. Eine Lebensweisheit kann ich jetzt nicht direkt mitgeben, aber die kann sich jeder einfach aus meinem Album rausziehen. Ich glaube, dass da für jeden etwas dabei ist, das einen zu einer Erkenntnis bringt.



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    Vom 11. bis 13. Juli dieses Jahres findet das 17. Splash!-Festival in Ferropolis statt. Einen Opener hat das Event allerdings noch nicht – dafür hat sich der Kreis der Crews, die das Splash! in diesem Jahr eröffnen dürfen, auf zwei Teams eingeschränkt. Denn seit heute steht fest, welche beiden Crews ins Finale der VBT Splash!-Edition 2014 einziehen und gegeneinander battlen werden.


    Da Mikzn70 & Akfone aka Die lässig Verträumten keine Rückrunde eingereicht haben, sondern als Gäste in der Brennpunkt-Runde auftraten, ziehen Koma-Jack, J.C. 61, mcd und Jaspa auf der linken Turnierbaumhälfte ins Finale ein. Auf der rechten Seite konnten sich ME-L Techrap & MoooN mit einem knappen 10:8 inklusive Uservote gegen die RoyalFam durchsetzen. Die Juryvotes werdet Ihr in Kürze auf unserer Übersichtsseite vorfinden, wo Ihr Euch auch nochmal alle Runden ansehen könnt:


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    Damit steht es fest: Im großen Finale unserer diesjährigen VBT Splash!-Edition stehen sich Brennpunkt und ME-L Techrap & MoooN gegenüber. Die Frist für die Hinrunden startet mit Veröffentlichung dieses Artikels und endet am 29.05. um 20:00 Uhr. Im Anschluss startet die Frist für die Rückrunden, welche spätestens am 12.06. um 20:00 Uhr einzureichen sind. Wir wünschen allen Teilnehmern und Zuschauern ein spannendes Finale und gute Unterhaltung mit den letzten Runden!



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    Nachdem Brennpunkt und Mikzn70 & Akfone alias Die lässig Verträumten am Montag eine gemeinsame anstelle zweier Rückrunden einreichten – den Beitrag der aus diesem Zusammenschluss entstandenen Bang Bars Gang findet Ihr auf unserem YouTube-Channel –, folgen heute die letzten beiden Videos im Halbfinale unserer diesjährigen VBT Splash!-Edition. Die Rückrunden der RoyalFam und von ME-L Techrap & MoooN könnt Ihr Euch ab sofort auf dem Channel des Splash!-Mags ansehen. Alle Runden findet Ihr zusätzlich noch einmal hier in der Übersicht:


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    Damit ist es geschafft: Auch das Halbfinale der diesjährigen VBT Splash!-Edition hat ein Ende gefunden. Welche der übrigen Crews ins Finale einziehen und um den Opener-Slot auf dem Splash!-Festival battlen werden, wird am 15. Mai feststehen – bis dahin hat unsere Jury Zeit, die Halbfinal-Begegnungen zu bewerten. Im Anschluss starten die Fristen für die Hinrunden des Finales.



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    Gestern verrieten wir Euch die Namen der ersten beiden Crews, die ins Halbfinale der diesjährigen VBT Splash!-Edition einziehen. Heute haben wir die Ergebnisse der Begegnungen auf der rechten Turnierbaumhälfte für Euch. Eine genaue Übersicht über die einzelnen Jurybewertungen folgen in Kürze auf der Übersichtsseite der VBT Splash!-Edition, wo Ihr noch einmal alle Battles vorfindet. Die Videos selbst findet Ihr zum einen auf dem rappers.in-Channel, zum anderen auf dem Kanal des Splash!-Mags.


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    Hier nun die Ergebnisse in Zahlen:


    RoyalFam 9:8 Rote Bande (Uservote an RoyalFam)
    Primatune 6:14 ME-L Techrap & MoooN (Uservote an ME-L Techrap & MoooN)
    (Abzüge: RoyalFam 20%, extreme Überlänge)


    Welche Crews auf der rechten Turnierbaumhälfte im Halbfinale gegeneinander battlen müssen, entnehmt Ihr dem Turnierbaum. Die Frist für die Hinrunden auf dieser Seite startet mit Veröffentlichung dieses Artikels und endet am Donnerstag, den 24. April, um 20:00 Uhr. Direkt im Anschluss beginnt die Frist für die Rückrunden, die am 8. Mai um 20:00 Uhr endet.



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    Eine Woche ist seit dem Fristende für die Rückrunden auf der linken Turnierbaumhälfte im Viertelfinale unserer diesjährigen VBT Splash!-Edition inzwischen verstrichen. In dieser Zeit haben unsere Juroren die Begegnungen eifrig und gewissenhaft bewertet. Heute geben wir die Namen der ersten beiden Crews im Halbfinale bekannt – welche Acts es auf der rechten Turnierbaumhälfte geschafft haben, erfahrt Ihr morgen. Sämtliche Runden der linken Turnierbaumhälfte findet Ihr auf dem Channel von rappers.in, die der rechten auf dem Splash!-Mag-Channel.


    Brennpunkt 14:6 Cold Turkey (Uservote an Brennpunkt)
    Flensburg 6:11 Mikzn70 & Akfone (Uservote an Mikzn70 & Akfone)
    (Abzüge: Flensburg 20%, extreme Überlänge)


    Somit steht auch fest, welche beiden Crews ins Halbfinale einziehen und dem Auftritt auf dem diesjährigen Splash!-Festival wieder um einen Schritt näher kommen. Die neuen Begegnungen ergeben sich aus unserem Turnierbaum. Diesen findet Ihr auf der Übersichtsseite der VBT Splash!-Edition 2014, wo in Kürze auch die Jurybewertungen online gestellt werden. Diese findet Ihr dann mit einem Klick auf das jeweilige Battle.


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    Die Frist für die Hinrunden des Halbfinales auf der linken Turnierbaumhälfte startet mit Veröffentlichung dieses Artikels und endet in zwei Wochen, am 23. April, um 20:00 Uhr. Direkt im Anschluss beginnt die Frist für die Rückrunden, die spätestens am 7. Mai um 20:00 Uhr bei uns einzureichen sind.



    (Florence Bader & Pascal Ambros)


    ja, es stimmt, dass man etwas nicht selbst gemacht haben muss, um es dennoch kritisieren zu dürfen.
    aber es stimmt auch, dass du keinen einblick hinter irgendwelche kulissen hast und es ist nun mal 100 mal einfacher, zB als julien ALLEIN ein turnier nach meiner ganz eigenen vorstellung zu organisieren oder so etwas hauptberuflich zu machen, als dieses turnier zu organisieren, an dem allein hinter den kulissen - warte - sechs leute bei rappers.in, mindestens drei, vier beim splash mag plus die gesamte jury daran beteiligt ist. so leid es mir tut, aber das machen wir neben unseren normalen jobs und nur aus spaß. ich verstehe, dass es manchmal nervig ist, ne stunde länger auf sein video zu warten, aber diese erwartungshaltung geht mir persönlich - und ich spreche da nur für mich - so unfassbar auf den sack, das glaubst du nicht. es tut mir leid und es ärgert mich persönlich auch, wie die organisation abläuft, aber ich weiß auch, dass es in diesem fall leider nicht anders zu steuern ist. wenn du also keine lust mehr hast, ab und an ein bisschen länger zu warten, kann ich dir nur sagen, dass sich das bei der diesjährigen splash edition nicht ändern wird.