Effektgeräte

  • Ich frage mich in letzter Zeit oft was es bringt Effektgeräte zu kaufen
    statt einfach die Plug-ins eines jeweiligen Programmes zu benutzten und ich
    wollte noch fragen was ich als erstes Effektgerät holen sollte.

  • Ich frage mich in letzter Zeit oft was es bringt Effektgeräte zu kaufen
    statt einfach die Plug-ins eines jeweiligen Programmes zu benutzten, und ich
    wollte noch fragen was ich als erstes Effektgerät holen sollte.


    Naja, gegebenenfalls bestimmte Färbungen der Geräte. Die gleichen Einstellungen klingen nicht bei jedem Effektgerät gleich. Besonders bei Reverbs hört man das sehr gut. Die Algorhythmen der DAW-Reverbs sind eigentlich ausnahmslos billig (Selbst bei ProTools, Cubase und Logic) Das hört man daran, dass sie irgendwie metallisch klingen und man nicht das richtige Maß für die Zumischung findet. Wenn du Beatproduzent bist, würde ich dir empfehlen, erstmal ein ordentlichen Reverb zu holen.


    Teilweise ist ja auch nicht alles direkt in deiner DAW dabei. Sowas wie Gitarrenverstärkeremulationen, De-Esser, Exciter, Multiband und M/S-Effekte sind auch nicht im vollem Umfang bei jeder DAW dabei.


    Wenn du rappst/bzw. Rap mischst, solltest du auf jeden Fall einen De-Esser (sofern nicht vorhanden) kaufen. Ansonsten lohnen sich gegebenenfalls noch Emulationen von Kompressoren oder Spielereien wie Autotune oder Vocoder.


    Was sich kaum lohnt, ist einen normalen vollparametrischen EQ wie den Fabfilter Pro-Q zu kaufen. Die technischen und klanglichen Unterschiede zu den Standart-Eqs sind eher gering.

    Rap ist nur dope, wenn ein "Yung" im Namen steht und/oder Referenzen zu Japan vorhanden sind. Nennt mich einfach ab jetzt YUNG NANIMONAI. [URL='http://www.rappers.in/de/nothingmatters'][COLOR='#000080']Artistpage[/COLOR][/URL] [URL='http://heeeeeeeey.com/']Hey Hoo[/URL]
  • Ich frage mich in letzter Zeit oft was es bringt Effektgeräte zu kaufen
    statt einfach die Plug-ins eines jeweiligen Programmes zu benutzten


    Für Outboard sprechen Nicht-Linearitäten beim Prozessing, Sparen von CPU Resourcen, Haptik und es sieht nach Studio aus (ganz wichtig für den modernen Producer mit Instagram Uplink :D ). Auch gibt es Operationen, die sich digital gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Performanceaufwand realisieren lassen.
    Dagegen sprechen Anschaffungskosten, meist schwierige Einbindung in kleine Studiosysteme, oft fehlende Project-Recall-Möglichkeiten und die Abhängigkeit von 1 Arbeitsplatz (mal eben unterwegs was machen oder 'nem Freund ein Projekt schicken ist dann nicht einfach).



    und ich wollte noch fragen was ich als erstes Effektgerät holen sollte.


    Was du dir zuerst holen solltest, hängt davon ab was du vor hast und bereits besitzt. Eine gute DAW bringt vieles mit. Nachholbedarf herrscht eher bei Effekten wie Reverb (aber dank guter free IR-Libraries lässt sich mittlerweile jedes Convolution Plugin schon zu einem machen), Sättigung oder DynamicEQ (kann man als De-Esser, (MB)Comp oder EQ nutzen). Ein gescheiter umfassender Analyzer kann die Arbeit auch erleichtern. Geh danach, was du du oft brauchen wirst (ich hoffe Autotune zählt nicht dazu :D ).
    Outboard mäßig wäre z.B. Reverb (gern genutzt Lexicon oder Bricasti), Tube-Comp & Tape-Sättigung, oder auch mal ein Gitarren-Amp & Summierer ganz gut.



    Was sich kaum lohnt, ist einen normalen vollparametrischen EQ wie den Fabfilter Pro-Q zu kaufen. Die technischen und klanglichen Unterschiede zu den Standart-Eqs sind eher gering.


    Naja Linearphasigkeit, M/S Mode, EQ Matching, Pro-Band-Listening, Fullscreen, Gainscale für Automation, Weiterentwicklung und letztlich Workflow sprechen objektiv schon für den Pro-Q. Gerade wenn man bedenkt, das ein EQ wohl öfter zum Einsatz kommt. Da würde ich nicht gerade z.B. die EQs von FL nutzen.

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  • Naja Linearphasigkeit, M/S Mode, EQ Matching, Pro-Band-Listening, Fullscreen, Gainscale für Automation, Weiterentwicklung und letztlich Workflow sprechen objektiv schon für den Pro-Q. Gerade wenn man bedenkt, das ein EQ wohl öfter zum Einsatz kommt. Da würde ich nicht gerade z.B. die EQs von FL nutzen.


    M/S nutze ich manchmal, meistens um bei den Seiten den Bass rauszunehmen. Linearphasigkeit gibt sich nicht so krass viel, FL kann seit neuestem auch Fullscreen auf vielen Plug-Ins und bei Workflow irritiert mich beim Pro-Q, dass wenn man auf das rote x beim Band geht, das Band sich löscht.


    Gainscale kannte ich noch gar nicht, ist aber ne coole Funktion, werd ich die Tage mal ausprobieren.

    Rap ist nur dope, wenn ein "Yung" im Namen steht und/oder Referenzen zu Japan vorhanden sind. Nennt mich einfach ab jetzt YUNG NANIMONAI. [URL='http://www.rappers.in/de/nothingmatters'][COLOR='#000080']Artistpage[/COLOR][/URL] [URL='http://heeeeeeeey.com/']Hey Hoo[/URL]
  • Ich finde man muss aufpassen von welchen Preiskategorien ausgegangen wird.
    Gerade bei billigen Hardwaregeräten sind gute Plugins mittlerweile gleich auf, wenn nicht teilweise besser,
    aber z.b. eine SSL 4000 Konsole und ein SSL 4000 Plugin sind für mich gerade bei EQ und Buss Kompressor noch weit auseinander.
    Auch als Reverb der Lexicon 480L vs Plugin, hier klingt das Hardwaregerät einfach viel räumlicher und natürlicher.
    Genauso eine Studer A800 Bandmaschine ist dem UAD Plugin überlegen.


    Aber bei einem Mackie EQ Mischpult und ein Fabfilter EQ, würde ich eher zum Plugin greifen.


    Auch nicht zu vergessen ist total recall, was bei hardware ziemlich schwierig wird! ;)
    Auf der anderen Seite wird ein hochwertiges Gerät immer mehr an Wert erhalten als ein Plugin!


    Wir andere schon gesagt haben hängt das auch immer ganz von der Arbeitsweise ab,
    aber bei Hardware kommt hinzu das gute Wandler mehr als Voraussetzung sind.
    Auch Stromkosten sollten bei Hardware nicht unterschätzt werden.


    Jedoch wird das Thema Hardware vs. Plugin immer Streiterein hervor bringen.

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