Der "Kurzerhand irgendwas reinschreib"-Thread

  • sechsminus Koreanisch ist Amtssprache in Korea, Russland und China. In Japan wird auch koreanisch gesprochen. Und grammatisch sind sich die Sprachen halt relativ ähnlich.


    Und da K-Pop aktuell musikalisch den größten Hype hat, kann man das vielleicht vergleichen mit nem Europäer der auf Englisch singt statt auf Deutsch. Find ich auch in beiden Fällen wack, aber irgendwo nachvollziehbar.

  • Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie und warum heutzutage die normale Bevölkerung aka "der Pöbel" so eine Faszination für eine Institution verspürt, von der sie jahrhundertelang unterjocht wurde und die sich nur durch Inzucht vermehrt und durch Korruption gehalten hat.

    Natürlich ist das für einen liberalen, entmaskulinisierten, identitätslosen consoomer nicht nachzuvollziehen.


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    You'll never see me hangin' from no tree - you would see me hoppin' out a new Bentley

    Einmal editiert, zuletzt von Procol Haram ()

  • das heißt, kpop definiert sich über die sprache? dann ist das aber ein ziemlich holpriger vergleich. klar machen nicht nur deutsche deutschrap, weil deutsch auch außerhalb von deutschland amtssprache ist. koreanisch hingegen wird doch maßgeblich nur in den beiden koreanischen ländern gesprochen. jetzt gehen irgendwelche japaner oder neuseeländer hin und machen koreanische musik, weil der markt da mehr boomt? schon ziemlich wack.

    Definiert sich auch über die Sprache, genauso wie sich Deutschrap auch über die Sprache definiert. Ich würde aber z.B. auch die japanischen Singles von K-Pop Gruppen als Kpop bezeichnen, genauso wie Roses letzten Singles bspw. die komplett auf Englisch sind. Sind dann halt so Dinge wie Produktion, Labels, Einfluss, Kultur, die da alle mit reinspielen, genauso wie bei Musik woanders auf der Welt auch.


    Rich Brian ist ja z.B. Indonesier, wird aber hauptsächlich von amerikanischen Künstlern beeinflusst, macht hauptsächlich Musik zugeschnitten auf den amerikanischen Markt, usw. Seine Songs würde ich ja dann auch eher der amerikanischen Musik zuordnen und nicht der indonesischen.


    Warum auch "Ausländer" koreanische Musik machen ist ja gar nicht so schwierig zu erklären. Die Neuseeländerin die ich angesprochen habe hat z.B. koreanische Elternteile, also ist die da sowieso raus ausm Vergleich. Aber koreanische Musik hat in Asien auch einen ganz anderen Stellenwert als z.b. Französische Musik in Deutschland. Das könnte man dann eher damit vergleichen, warum Deutsche Musik auf Englisch machen. Ganz davon ab, dass eben auch gezielt in anderen Ländern in Asien gecastet wird. Wenn die koreanische Musik eben grundsätzlich populärer ist in Asien als die Musik anderer asiatischer Länder und die Leute die Musik deshalb hören, ist doch klar, dass die auch gerne ein Teil davon sein wollen, wenn sie Musik machen möchten. Mal ganz davon ab, dass es dieses Systen von Gruppe und Label wie im Kpop nirgendwo sonst in der Form gibt. Wenn man dann genau diese Form mag bleibt einem ja kaum etwas anderes über.


    Kpop ist aber sowieso ein recht loser Begriff, den man nicht immer genau zuordnen kann. Bedeutet ja erstmal nur dass es sich um koreanische Populäre musik (=/= Popmusik) handelt. Aber allein bei den populärsten Artists gibt es da schon gewaltige Unterschiede von Balladen, über Rap, über EDM, über Metal, alles gemischt und noch viel mehr. Ist in etwa so als würde man die gesamte deutsche Musiklandschaft, von Rap bis Schlager, von Haftbefehl über Helene Fischer bis Tim Bedtzko oder wie man den Hund schreibt, dem selben genre zuordnen.


    von daher ist es eigentlich auch scheiß egal was kpop ist und was nicht. hat ja auch nicht so einen pseudoelitäres bewusstsein wie hiphop

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