US-Präsidentschaftswahl 2016

  • aber die Medien hypen ihn doch, weil er die SPD wiederbelebt, weil er der Partei unverhofft Mitglieder bringt, weil ihn die Menschen scheinbar mögen und weil er Merkel Konkurrenz macht. und das liegt auch am Internet Hype, der ja nicht nur in subforen stattfindet, sondern sich auf Facebook und Twitter ausweitet, eben weil die Menschen diese Memes teilen. Und der Spiegel wird niemals über reddit schreiben, weil der Spiegel nicht an Diskussionen interessiert ist.
    Interessant dass du Anti-Establishment erwähnst, das sehe ich im Zusammenhang mit Schulz das erste mal. Ich Hatte den Eindruck Schulz möchte sich Sozialpolitik, Westlicher-Werte und die EU auf die Fahne schreiben. hast du diesbezüglich weiterführende Artikel?


    Ja aber ununterbrochen? Wenn in der Rheinischen Post jeden Tag mindestens ein Artikel, wenn nicht sogar mehrere Seiten, über Schulz veröffentlicht werden, dann kann man die Zeitung gleich in Schulzzeitung umbenennen. Auch bei Facebook oder Twitter habe ich bislang in keinster Weise eine so große Begeisterung erleben können, wie es bei Sanders oder Trump der Fall war. Der Spiegel ist also nicht an Diskussionen interessiert, aha. Reddit aber?


    Anti-Establishment ist im Falle Deutschlands Anti-Merkel und Anti-Altparteien. Schulz wird doch als frischer Wind, den man nicht mit den Niederlagen und verfehlten Politiken der SPD in den vergangenen Jahren verbindet, angepriesen. Als Quereinsteiger, bürgerlicher Buchhändler vom Niederrhein, der sich aus der Arbeiterklasse hocharbeitete. Das Kapitel des Berufspolitikers in der EU wird gerne weggelassen und seine Unterstützung für TTIP auch. Wenn der Mann nicht als Anti-Establishment stilisiert wird, wer dann?

  • Martin Chulz wird jeden Morgen mit dem Heli nach Düsseldorf geflogen, um für die Rheinische Post die Texte über ihn abzusegnen.


    Wenn er dann sowas lesen muss...



    Da zweifelt man schnell an seiner Autorität.


  • http://www.rp-online.de/politi…s-wuerselen-aid-1.6393141
    http://www.rp-online.de/politi…treckenlauf-aid-1.6570869
    http://www.rp-online.de/politi…rbeitsmarkt-aid-1.6572384
    http://www.rp-online.de/politi…idaten-2017-aid-1.6558642


  • Ja aber ununterbrochen? Wenn in der Rheinischen Post jeden Tag mindestens ein Artikel, wenn nicht sogar mehrere Seiten, über Schulz veröffentlicht werden, dann kann man die Zeitung gleich in Schulzzeitung umbenennen. Auch bei Facebook oder Twitter habe ich bislang in keinster Weise eine so große Begeisterung erleben können, wie es bei Sanders oder Trump der Fall war. Der Spiegel ist also nicht an Diskussionen interessiert, aha. Reddit aber?


    Anti-Establishment ist im Falle Deutschlands Anti-Merkel und Anti-Altparteien. Schulz wird doch als frischer Wind, den man nicht mit den Niederlagen und verfehlten Politiken der SPD in den vergangenen Jahren verbindet, angepriesen. Als Quereinsteiger, bürgerlicher Buchhändler vom Niederrhein, der sich aus der Arbeiterklasse hocharbeitete. Das Kapitel des Berufspolitikers in der EU wird gerne weggelassen und seine Unterstützung für TTIP auch. Wenn der Mann nicht als Anti-Establishment stilisiert wird, wer dann?


    Ich sehe da keine Absicht nach dem Motto: wir müssen für Schulz die Wahl gewinnen. Das ist viel mehr der modernen Medienlandschaft geschuldet, in der die oberste Maxime ist: generiert ein Thema klicks schlachte es aus. Ist doch mit Trump nicht anders.
    Sanders und Trump mit der Politik in Deutschland zu vergleichen ist unverhältnismäßig. Das niemand auch nur annähernd solche Ausmaße erreichen kann ist klar
    Ob reddit an Diskussionen interessiert ist kann ich nicht sagen. Hab weder die Zeit noch die Motivation um mich da einzulesen.


    dann ist deine oder die allgemeine Definition von Anti-Establishment breiter gefächert als meine. Allerdings finde ich das Gerede von Eliten und „die da oben“ stark polarisierend und verallgemeinernd. Vieles davon lässt sich auf einfache Dämonisierung, Frustration, Antiintellektualismus und/oder eine grotesk verzerrte Selbstwahrnehmung reduzieren.

  • Ich sehe da keine Absicht nach dem Motto: wir müssen für Schulz die Wahl gewinnen. Das ist viel mehr der modernen Medienlandschaft geschuldet, in der die oberste Maxime ist: generiert ein Thema klicks schlachte es aus. Ist doch mit Trump nicht anders.
    Sanders und Trump mit der Politik in Deutschland zu vergleichen ist unverhältnismäßig. Das niemand auch nur annähernd solche Ausmaße erreichen kann ist klar
    Ob reddit an Diskussionen interessiert ist kann ich nicht sagen. Hab weder die Zeit noch die Motivation um mich da einzulesen.


    dann ist deine oder die allgemeine Definition von Anti-Establishment breiter gefächert als meine. Allerdings finde ich das Gerede von Eliten und „die da oben“ stark polarisierend und verallgemeinernd. Vieles davon lässt sich auf einfache Dämonisierung, Frustration, Antiintellektualismus und/oder eine grotesk verzerrte Selbstwahrnehmung reduzieren.


    Hatte ich ja schon erwähnt. Dennoch fehlt mir, wie es bei Trump oder Sanders war, die kritischen Stimmen. Kritik an Schulz, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, ist rar gesäht und meist oberflächlich, oder schlichtweg nicht vorhanden. National könnte ein Poitiker die gleichen Ausmaße erreichen, allerdings nur prozentual und nicht total.


    Beim Rest muss ich dir Zustimmen, obwohl wir nicht vergessen dürfen, dass verfehlte Politik auch ein ganz klarer Faktor für unzufriedenheit mit der politischen Elite ist.

  • Hatte ich ja schon erwähnt. Dennoch fehlt mir, wie es bei Trump oder Sanders war, die kritischen Stimmen. Kritik an Schulz, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, ist rar gesäht und meist oberflächlich, oder schlichtweg nicht vorhanden. National könnte ein Poitiker die gleichen Ausmaße erreichen, allerdings nur prozentual und nicht total.


    Beim Rest muss ich dir Zustimmen, obwohl wir nicht vergessen dürfen, dass verfehlte Politik auch ein ganz klarer Faktor für unzufriedenheit mit der politischen Elite ist.


    Versuche Schulz zu kritisieren gab es von Seiten der CDU. Schäuble fällt mir da spontan ein. Allerdings war diese Kritik ziemlich unbeholfen und wirkte dementsprechend. Was natürlich dein Argument nicht entkräftet sondern sogar stützt. Die Sache mit dem Hype ist die, dass sich die Presse eingegroovt und festgefahren hat. Bisschen wie der Cheerleader Effekt.



    Dass die Politik eine Mitschuld am Eliten-bashing hat lässt sich nicht von der Hand weisen, mir geht nur das Ausmaß der Eliten-Beschuldigung gegen den Strich. Keiner weiß wer diese Eliten sein sollen. Typische Antworten sind: Die das Sagen haben, die Politiker, die Presse und ihre verlogenen Journalisten und die Wissenschaftler. Je nachdem in welchen Spektrum sich die Diskussion bewegt. Ich würde mir wünschen, dass jemand einmal konkret aufzeigt wer das sein soll, wo die sitzen, was die machen und vor allem wie die tun was auch immer sie tun.


    Und auch wenn ich dir zustimme, dass die Politik ihr Kreuz zu tragen hat, weigere ich mich entschieden die Eliten – in diesem Kontext sind Politiker gemeint – für Populismus verantwortlich zu machen. Schuld am Populismus sind in erster Linie Populisten und ihre Anhänger. Man muss nicht immer nach irgendwelchen Anzeichen für Verführung, gerechtfertigter Empörung oder nach irgendwelchen edlen Motiven suchen, man kann es auch einfach benennen. Ich schwinge auch nicht die Nazi Keule. Dass sich das Weltbild der „Wutbürger“ nicht unbedingt vom Weltbild der Nazis unterscheidet, die unbestritten mitmarschieren, bedeutet nicht das sie Nazis sind, sondern zeigt das es offensichtlich ideologische Überschneidungen geben muss. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet muss jeder selbst entscheiden.


    Und natürlich gibt es Menschen mit viel Einfluss, Menschen die es z.B. schaffen Faulheit als Motiv ökonomisch schwächerer Menschen zu installieren. Aber das was gerade passiert ist ein blindes, unreflektiertes aufsaugen und nachplappern von einfachen Antworten, die ihnen machtwillige Menschen mit politischen Ambitionen ins Ohr gesetzt haben. Das ist weder hilfreich noch trägt es dazu bei, dass Probleme benannt und vielleicht sogar gelöst werden

  • staatlich gesteuerte wohlfühlfilterblase für das Staatsoberhaut


    Warum staatlich? Der Artikel bezieht sich auf die Wahlkampagne.
    Und ich weiß nicht, ob Sam Nunberg so eine kredibile Quelle ist, wenn man die Umstände berücksichtigt, unter welchen sich Trumps Lager schon 2015 von ihm getrennt hat.


    Warum muss ich immer den devil's advocate spielen? Ich möchte Trump nicht ständig verteidigen, aber wenn man sich anguckt, wer Tara Palmeri ist, dürfte schnell ersichtlich sein, dass sie eher keinen sachlichen und unvoreingenommenen Artikel über Trump schreibt.

  • Warum staatlich? Der Artikel bezieht sich auf die Wahlkampagne.
    Und ich weiß nicht, ob Sam Nunberg so eine kredibile Quelle ist, wenn man die Umstände berücksichtigt, unter welchen sich Trumps Lager schon 2015 von ihm getrennt hat.


    ich finde einfach die Idee absurd, weil die Geschichte an Bevormundung grenzt. Und noch absurder finde ich, dass man diesen Plan offensichtlich durchgezogen hat
    Mittlerweile wird das vielleicht oder vermutlich nicht mehr praktiziert, einfach weil man sich einen unzureichend informierten Präsident nicht Leisten kann. Ironischerweise erinnern die Abläufe in den USA an etwas, was die Amerikaner beherrschen wie kein zweiter Staat. Regime Change coming home.

  • ich finde einfach die Idee absurd, weil die Geschichte an Bevormundung grenzt. Und noch absurder finde ich, dass man diesen Plan offensichtlich durchgezogen hat
    Mittlerweile wird das vielleicht oder vermutlich nicht mehr praktiziert, einfach weil man sich einen unzureichend informierten Präsident nicht Leisten kann. Ironischerweise erinnern die Abläufe in den USA an etwas, was die Amerikaner beherrschen wie kein zweiter Staat. Regime Change coming home.


    Und ich fidne krass, wie das bei den Quellen für dich offensichtlich sein kann.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man Trump ab un an mal auf die Finger gucken musste und ihn bezüglich der Verantwortung um seine person und die Tragweite von sozialen Medien etwas coachen musste, aber das skizzierte Bild des naiven Polemikers, der mit errötetem Haupt sein auf der Zunge sitzendes Herz auf Twitter ausschüttet, darf man dann doch hinterfragen.

  • Und ich fidne krass, wie das bei den Quellen für dich offensichtlich sein kann.
    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man Trump ab un an mal auf die Finger gucken musste und ihn bezüglich der Verantwortung um seine person und die Tragweite von sozialen Medien etwas coachen musste, aber das skizzierte Bild des naiven Polemikers, der mit errötetem Haupt sein auf der Zunge sitzendes Herz auf Twitter ausschüttet, darf man dann doch hinterfragen.


    natürlich darf man das hinterfragen und ich mach das auch. Um etwaige Missverständnisse auszuräumen. Ich kann nichts dafür, dass Gruppe A überspitzt berichtet und Gruppe B gar nicht. Und Gruppe C ist leider so klein und hat erfahrungsgemäß einen recht kleinen Output, dass ich mich aus Langeweile auch bei Gruppe A und B wieder finde.

  • Also was Herr Trump schon für Reden gehalten hat ist erstaunlich. Besonders seine Einstiegsrede bei der Vereidigung hat mich dann doch erstaunt, wie sehr er im Abschluss meinte "und am wichtigsten ist Gott wird uns helfen", als er über die neuen Pläne seines Schaffens für ein wiederaufstrebendes Amerika gesprochen hat.


    Wißt ihr, zwischen wirklichen Christen oder Atheisten und Schein-Christen besteht ein wesentlicher Unterschied, der primär durch die wahre geistige Haltung geprägt ist. Es gibt also kein Zwischending zu Gut und Böse, sondern Menschen sind mit ihren Körpern als Tempel für das Übernatürliche, entweder eine gesegnete und heilige Behausung für den Höchsten, also Gott und Christus, die in einem fortlaufenden und ständigen Prozess in einem wirken, wenn man es sich wahrhaftig erbetet und wünscht und zwar durch den heiligen Geist, oder sie sind eine Behausung in der das Böse durch den Teufel dominiert, ohne das es diesen bösen Menschen oft selbst auffällt wie schlecht und böse sie eigentlich in ihrem kompletten kleingeisten Denkverhalten und Tatensfrüchten sind, obwohl sie oft meinen korrekte Charakterzüge zu haben, die man aber ohne das Wirken des heiligen Geistes Christi garnicht haben kann.


    Fake Christen die sich einfach mal schnell ein Kreuz um den Hals hängen, aber nie mit gott-erprobten Herz auch nur ein einziges Gebet, in absoluter loyaler Haltung und Wahrheit zu Christus gesprochen haben, gibt es wie Sand am Meer, und sie reichen von der Unterschicht und dringen vereinzelnt bis in die katholische Kirche und höchste politische Ämter ein. Für solche Fraggles sage ich nur, "Hell is waiting".


    Aber wer aus der Wahrheit ist, heißt Christus und dem heiligen Geist ist, den er uns auf Erden hinterließ, agiert wahrhaftig und nutzt all seine fünf Sinne wahrhaftig. Insbesondere sehen und hören Menschen mit dem heilgen Geist auch auf Anhieb die Saat des Bösen in welcher geistigen Form sie einem auch entgegen tritt. Heißt ich muß einer Frau oder einem Mann nur fünf Sekunden in die Augen schauen oder zuhören (selbst auch nur über Teamspeak oder ein Telefonat) um zu wissen, aus welchem Holz er geistig geschnitzt ist. Das sind halt Gaben des heiligen Geistes die so nur Christus durch den heiligen Geist verleiht, denn der Teufel bereichert nie, sondern ist vielmehr ein listiger Dieb der Seele, des Geistes und täuscht den Menschen wann immer er die Chance dazu sieht.


    Und Herr Trump, um den es ja jetzt in Sachen Amerika hauptsächlich geht, ist kein wahrhaftiger Mensch und Christ, sondern Fake Christ und man sollte sehr genau aufpassen, was der Mann vor hat und in seinem Amt treibt, denn Gott sieht alles und vergisst nie.


  • Wer ist denn ein wahrer, nicht vom Teufel fehlgeleiteter, Christ? Politisch gesehen.


  • Du brauchst keine Angst vor Trump zu haben, er hat sich nie negativ über Homosexuelle geäußert.


  • Durch deinen Glauben wiederlegst du deine Argumentation schon selbst. Du glaubst an ein allmächtiges und allwissendes Wesen. Wenn Gott existiert und allwissend ist, bedeutet das im Umkehrschluss das der Mensch, also auch Donald Trump, keinen freien Willen hat. Denn ein freier Wille setzt voraus, dass künftige Entscheidungen noch nicht festgelegt wurden. Wenn sowas wie Allwissenheit existiert müssen künftige Entscheidungen schon vorher bekannt sein. Demnach wäre Donald Trump Gott gewollt und du müsstest ihn eigentlich abfeiern.

  • Durch deinen Glauben wiederlegst du deine Argumentation schon selbst. Du glaubst an ein allmächtiges und allwissendes Wesen. Wenn Gott existiert und allwissend ist, bedeutet das im Umkehrschluss das der Mensch, also auch Donald Trump, keinen freien Willen hat. Denn ein freier Wille setzt voraus, dass künftige Entscheidungen noch nicht festgelegt wurden. Wenn sowas wie Allwissenheit existiert müssen künftige Entscheidungen schon vorher bekannt sein. Demnach wäre Donald Trump Gott gewollt und du müsstest ihn eigentlich abfeiern.


    Hab' mich jetzt mal durch seine weltfremde Abhandlung gekämpft... von Allwissenheit und Allmacht in Zusammenhang mit fehlendem Willen hat er doch kein Wort verloren, oder etwa doch? Zumal Determinismus unter Ausschluss eines freien Willens zu keinem Zeitpunkt ein von ihm angesprochenes Thema ist, sondern er eher auf das Partikulargericht oder eben das jüngste Gericht zu sprechen kommt. Okay, ich kann nicht für die gesamte Christenheit sprechen, da steck ich nicht so drin - eventuell gibt es diverse Verzweigungen, die sich damit wirklich noch identifizieren (obwohl es wie du richtig sagst ein seltendämliches Paradoxon ist), aber das kannst du ihm ja nicht auf Verdacht unterstellen. Selbst der menschliche Archetyp in Form von Adam und Eva war m.E. einzig und allein etwas unterworfen, was man eventuell göttlichen Fatalismus taufen könnte - sie waren eben der Entscheidungshoheit Gottes untergeben. Und dennoch willensfrei - siehe Erbsünde und ihre (göttliche) Strafbarkeit (die sonst gar keinen Sinn ergeben würde). Und ich denke darin liegt auch die Grundlage der meisten Gläubigen - alles andere halte ich für sehr, sehr unmenschlich und jeder sollte merken, dass Determinismus generell ein extrem lebensuntaugliches Denkkonzept darstellt. Eventuell könnte man argumentieren, dass Gottes Allmacht sogar dieses Paradoxon aufbricht und er nicht unserer Vorstellung von Zeit unterliegt.


    Natürlich ist sein empathisches Glaubensbekenntnis aber Bullshit, vor allem die Passage:


    Zitat

    Heißt ich muß einer Frau oder einem Mann nur fünf Sekunden in die Augen schauen oder zuhören (selbst auch nur über Teamspeak oder ein Telefonat) um zu wissen, aus welchem Holz er geistig geschnitzt ist. Das sind halt Gaben des heiligen Geistes die so nur Christus durch den heiligen Geist verleiht, denn der Teufel bereichert nie, sondern ist vielmehr ein listiger Dieb der Seele, des Geistes und täuscht den Menschen wann immer er die Chance dazu sieht.


    Junge, junge. Wenn du von so einem Scheiß überzeugt bist, bist du alles andere als respektabel. Es entspricht sicherlich auch nicht deiner Religion einen Menschen auf 5 Sekunden zu reduzieren - und wer solcherlei Praktiken zur Selektion seines Umgangs an den Tag legt, läuft ständig mit einem Kriterienkatalog und damit auch mit Scheuklappen durch die Welt. Das ist schon nicht mehr weit entfernt von den verachtungswürdigsten Selektionsmechanismen der Vergangenheit - zumal hier von dir sogar sehr esoterisch und damit der eigenen subjektiven Willkür unterworfen. Das ist ne sehr gefährliche Denke, die nicht ins 21. Jhd. gehört.

  • Langsam wirds wohl eindeutig, dass sowohl Trump persönlich als auch große Teile seiner Regierung sich mit russischen Offiziellen trafen während des Wahlkampfs, Jeff Session hat deswegen schon unter Eid gelogen. Mal sehen was die so spannendes besprochen haben. Aber sicher unbedeutend, haben nur übers Wetter geredet.

    "Selig sind die Sanftmütigen, denn sie werden das Erdreich besitzen....sie brauchen nur ein paar Waffen" [I]Longinus[/I]
  • Langweiliges Russland Geplänkel, alles alter Tobak. Da gibt es doch jeden Tag Vorwürfe und im Fall von Session schlägt das nur so große Wellen, weil er –wie du schon gesagt hast- unter Eid gelogen hat.


    Genau wie es andauernd irgendwelche leaks gibt. Es gab sogar schon ein Meeting, in dem Mann diskutierte und Maßnahmen ergriff um die leaks zu stoppen. Das wurde aber noch am selben Tag gelakt. Was irgendwie witzig ist.



    Richtig interessant wird es werden, wenn Trump sich mit der ersten richtigen Krise konfrontiert sieht. Und die wird Finanziell sein.
    Als Obama am 18.01.2017 das Amt übergeben hatte, lag die US Staatsverschuldung bei 19.961.467.137.973,64 US-Dollar - laut Finanzministerium. Heute liegen sie bei über 20 Billionen.
    Der Tag welchen Donald sich rot im Kalender angestrichen hat ist der 15. März. Da läuft der Aufschub von 2015, damals hat man die Schuldengrenze ausgesetzt, aus. Die Obergrenze für Staatsschulden liegt btw. bei 20 Billionen Dollar + maximal eine weitere Billionen. Das ist die Magische Grenze, ab der keine weiteren Schulden mehr aufgenommen werden dürfen/können. Das bedeutet, dass die USA dann noch etwa 200 Milliarden Dollar als Liquide Mittel zur Verfügung hat, bei Monatlichen Ausgaben von 75 Milliarden. Die Zahlungsunfähigkeit wird dann im Sommer erwartet.


    Und hier sehe ich Trump tatsächlich als den perfekten Präsidenten. Der Mann weiß wie man aus Pleiten Geld macht, da hat er unbestritten persönliche Erfahrungen gesammelt. Alternativ könnte man die Schuldengrenze auch erneut aussetzen oder gleich erhöhen (obwohl man sie bei 20 Billionen eingefroren hat) und warten bis die nächste Frist abgelaufen ist. Wie lange das gut geht ist die nächste Frage.

  • Sehe da kein Problem, solange der Congress Republikanisch ist. Die Grenze wurde seit jahren erhöht, der Shut down unter Obama war ja reine Erpressung von Seiten des Congresses.

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