• Um abzuschließen: Das der Kommunismus nicht funktioniert, liegt keineswegs an der Ausführung, sondern an der Idee an sich. Wir Menschen sind rein von der DNA unterschiedlich. Wir können nicht gleich sein.


    Um Kommunismus geht es hier nicht. Aber abgesehen davon ist der Gedanke, dass Kommunismus eine Gleichmacherei der Menschen beabsichtigt, bloß die Propaganda nach dem Sieg über den Realsozialismus. Kommunismus ist das genaue Gegenteil von Gleichmacherei, der Mensch soll die Möglichkeit haben, sich frei entfalten zu können. Gerade das ist doch Individualismus.

  • Um abzuschließen: Das der Kommunismus nicht funktioniert, liegt keineswegs an der Ausführung, sondern an der Idee an sich. Wir Menschen sind rein von der DNA unterschiedlich. Wir können nicht gleich sein.


    autsch, das tut ja weh.

  • Um abzuschließen: Das der Kommunismus nicht funktioniert, liegt keineswegs an der Ausführung, sondern an der Idee an sich. Wir Menschen sind rein von der DNA unterschiedlich. Wir können nicht gleich sein.


    =/


    ich hoffe du trollst...

  • Ist ein Gelbstern, der Voterecht wollte, aber leider nicht den VBT-Bereich zum erreichen dieses Ziels gewählt hat.


    Ach ein Glück, danke ich dachte schon der meint seine ganzen Posts ernst...:D

  • Ich glaube ich verstehe die gesellschaftlich notwendige Arbeit(szeit) nicht ganz. Hab die entsprechenden Abschnitte mehrmals gelesen und bisschen im Internet rumgesucht und würde das jetzt so erklären: Gesellschaftlich notwendige Arbeit ist vergleichbar mit Angebot/Nachfrage. Eine Ware wird produziert, auf den Markt gebracht und dort bekommt man die Rückmeldung, ob die Gesellschaft die Arbeit anerkennt (also die Ware braucht). Der Wert der Ware ist abhängig von der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit. Brauchte man früher eine Stunde, um 10 Ellen Leinwand anzufertigen, während man heute in der Zeit 20 Ellen Leinwand herstellen kann, hat sich der Gebrauchswert verdoppelt, der Wert aber halbiert. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das so richtig ist, es sei denn der Wert hat mit dem Preis nichts zu tun, dann frage ich mich aber, inwiefern das dann relevant ist.

  • Ich glaube ich verstehe die gesellschaftlich notwendige Arbeit(szeit) nicht ganz. Hab die entsprechenden Abschnitte mehrmals gelesen und bisschen im Internet rumgesucht und würde das jetzt so erklären: Gesellschaftlich notwendige Arbeit ist vergleichbar mit Angebot/Nachfrage. Eine Ware wird produziert, auf den Markt gebracht und dort bekommt man die Rückmeldung, ob die Gesellschaft die Arbeit anerkennt (also die Ware braucht). Der Wert der Ware ist abhängig von der gesellschaftlich notwendigen Arbeitszeit. Brauchte man früher eine Stunde, um 10 Ellen Leinwand anzufertigen, während man heute in der Zeit 20 Ellen Leinwand herstellen kann, hat sich der Gebrauchswert verdoppelt, der Wert aber halbiert. Ich kann mir schwer vorstellen, dass das so richtig ist, es sei denn der Wert hat mit dem Preis nichts zu tun, dann frage ich mich aber, inwiefern das dann relevant ist.


    Stimmt doch. Des hat natürlich was mit dem Preis zu tun, wenn der wert sich halbiert is der preis auch halbiert.

  • Stimmt doch. Des hat natürlich was mit dem Preis zu tun, wenn der wert sich halbiert is der preis auch halbiert.


    Der Preis kann sich doch nur ungefär am Wert richten oder? Heutzutage fließt immerhin viel mehr in den Preis wie Investitionskosten oder die Marke.


    e. Frage hat sich erledigt, Adam Smith hat es ähnlich formuliert.

    #gwallagang


    wo ich herkomm lernst du wie man aus 1 10 macht
    erste regel is dass niemand was mit der 1-10 macht


    Dümmster User: schiegfried
    Dümmster Post: schiegfried

    Einmal editiert, zuletzt von Fiber ()

  • Joa Marx war auf jeden Fall ein großer Denker, mir persönlich gefällt Karl Liebknecht als Kommunistisch/ sozialistischer Denker aber besser.

    PEACE LOVE HAPPINESS
    - Der Seehund aus dem Internet


    +They always expect the Monster. And It's always just some bloke.
    There ain't no monsters. There's no great saving grace.
    No us and them. There's just us. - Hellblazer+

    Einmal editiert, zuletzt von Leedt ()

  • Liebknecht hat das problem des kapitalismus an der ungleichen verteilung gesehen.
    Dazu braucht man keine Politische theorie, dieses problem ist so offensichtlich, leider ist verteilungsgerechtigkeit nur ein symptom.
    Selbst wenn alles gut verteilt wird (was nicht funktioniert, siehe planwirtschaft) ist weder das wertgesetz (an das glaubte der liebknecht nicht) noch die ausbeutung (an die glaubte der liebknecht auch nicht) gelöst...
    Außerdem hat liebknecht keine klassenkämpfe gesehn, sondern verteilungskämpfe und keine dialektik, sondern evolutionäre entwicklung der menschlichen geschichte.


    alles in allem ist er bei weitem kein so intelligenter und großer denker wie marx.


    Und seine argumente und ansichten sind auch keine übermäßig tiefgreifenden überlegungen.

  • Mir geht es bei Liebknecht auch vor allem darum das er mit der Räterepublik ein bei weitem realistischeres System vertreten und geprägt hat als Marx.
    Wahrscheinlich stört mich an Marx grade das er so ein guter Denker war. Dadurch sind die meisten seiner Gedanken so weit verkopft, dass sie in einer Welt wie sie heute ist nicht funktionieren können.
    Deswegen war ich schon immer ehr ein Freund von Politikern die nach Marx kamen und versucht haben den Kommunismus (weitgehend friedlich) durch zu setzen.
    Als Vordenker der Kommunistischen Idee bleiben Marx und Engels natürlich die "wichtigsten Kommunisten".
    Liebknechts Ideen waren lediglich noch ein Stück näher daran was ich mir als perfekten Staat vorstelle.

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  • Dadurch sind die meisten seiner Gedanken so weit verkopft, dass sie in einer Welt wie sie heute ist nicht funktionieren können.


    Würde ich nicht behaupten. Das größte Problem dabei, den Kommunismus durchzusetzen, ist im Moment, dass die Leute Schüttelfrost bekommen, wenn sie das Wort nur hören - weil sie eben nicht wissen, was das ist.

    Zitat


    Liebknechts Ideen waren lediglich noch ein Stück näher daran was ich mir als perfekten Staat vorstelle.


    Marx und Engels wollen weg von einem Staat.

  • Würde ich nicht behaupten. Das größte Problem dabei, den Kommunismus durchzusetzen, ist im Moment, dass die Leute Schüttelfrost bekommen, wenn sie das Wort nur hören - weil sie eben nicht wissen, was das ist.


    Das und allein die Annahme der Kapitalismus wäre das einzig funktionierende und natürliche System. Aber das war ja schon zu Lebzeiten Marx ein Problem.

  • Mir geht es bei Liebknecht auch vor allem darum das er mit der Räterepublik ein bei weitem realistischeres System vertreten und geprägt hat als Marx.
    Wahrscheinlich stört mich an Marx grade das er so ein guter Denker war. Dadurch sind die meisten seiner Gedanken so weit verkopft, dass sie in einer Welt wie sie heute ist nicht funktionieren können.
    Deswegen war ich schon immer ehr ein Freund von Politikern die nach Marx kamen und versucht haben den Kommunismus (weitgehend friedlich) durch zu setzen.
    Als Vordenker der Kommunistischen Idee bleiben Marx und Engels natürlich die "wichtigsten Kommunisten".
    Liebknechts Ideen waren lediglich noch ein Stück näher daran was ich mir als perfekten Staat vorstelle.


    Marx hat sich auf die Pariser Kommune bezogen, die war ein Rätesystem^^

  • Würde ich nicht behaupten. Das größte Problem dabei, den Kommunismus durchzusetzen, ist im Moment, dass die Leute Schüttelfrost bekommen, wenn sie das Wort nur hören - weil sie eben nicht wissen, was das ist.


    ja. tatsächlich wird an den schulen (natürlich vor allem im geschichtsunterricht) "kommunismus" fast nur mit der sowjetunion gleichgesetzt.

  • Kommunismus wird in Schulen als Feindbild der Demokratie wahrgenommen und daher sehen die das als Gegensatz zu ihrem selbst gesetzten Erziehungsauftrag. Kann mich auch erinnern, dass einmal ein Schüler versuchte eine offene Diskussion über das Thema Kommunismus zu starten, das wurde dann aber vom Lehrer unterbunden, obwohl es thematisch gepasst hätte.

  • Kommunismus wird in Schulen als Feindbild der Demokratie wahrgenommen und daher sehen die das als Gegensatz zu ihrem selbst gesetzten Erziehungsauftrag. Kann mich auch erinnern, dass einmal ein Schüler versuchte eine offene Diskussion über das Thema Kommunismus zu starten, das wurde dann aber vom Lehrer unterbunden, obwohl es thematisch gepasst hätte.


    ja, genau, sowas halt. vor allem der kalte krieg wird oft unter der inhaltlich total falschen dichotomie "demokratie und freiheit vs. kommunismus" behandelt. ist schon ziemlich traurig.

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