Sexismus, Gender und Feministen

  • Dann argumentier doch mal [MENTION=373929]sins.eera[/MENTION], du findest Monogamie an sich also schwachsinnig? Vielleicht verstehst du mich auch falsch, ich PERSÖNLICH halte von Polygamie gar nix, auch der Fakt das ich dann andere Frauen ficken dürfte würde das nicht gut machen.
    Das Konzept der Ehe würde Beispielsweise gar keinen Sinn machen wenn man sich für die Polygamie entscheidet.
    Vielleicht versteh ich dich auch falsch, findest du es ok wenn deine Frau/Mann(kp welche Ausrichtung du hast) mit andersgeschlechtlichen Personen ficken würde? Oder warum ist das Schwachsinn?


    [MENTION=1026555]Spider-Man[/MENTION], ooooohhh nein, ich brauch dich doch so sehr..

  • Lass gut sein, das was da oben steht reicht mir schon. Da lass ich mich von Anfang an nicht drauf ein, bzw will ich darauf nicht aufbauen.


    "Die meisten Frauen können Sex und Liebe nicht trennen" Ok.


    Und es ging nicht darum Monogamie schwachsinnig zu finden. Ich finde finde die Aussage schwachsinnig.

  • [MENTION=1023172]MegaMC[/MENTION] Nur mal so zum Verständnis... Es geht nicht darum Monogamie abzulehnen oder abzuschaffen, sondern andere Beziehungsformen gesellschaftlich zu legitimieren, damit nicht solche erzreaktionären Flamer Amok laufen und schlimmstenfalls dabei patriarchalischen Unsinn verbreiten, den sie wahrscheinlich aus der Evolutionspsychologie haben.

  • "Die meisten Frauen können Sex und Liebe nicht trennen" Ok.


    https://www.google.de/webhp?so…%20gef%C3%BChle%20trennen


    So abwegig und offensichtlich scheint das ja nicht zu sein wenn Google damit vollgeballert ist
    Wie gesagt, die meisten, das schliesst nicht alle mit ein, natürlich gibt es auch Ausnahmen.
    Ich kenn es halt nur so, ne Frau lässt sich takkern und ist dann direkt voll in Love, ich hatte auch meine Fickbeziehungen, und es hat echt nur 1 mal geklappt das sich die Olle nicht verliebt weil von vorne rein klar war das es nur um Sex geht(Wobei man das auch nicht sagen kann, da Frauen manchmal auch Gefühle verdrängen wenn sie Angst vor einer Abfuhr haben), aber ansonsten kenn ich es echt nur so das Frauen direkt Gefühle aufbauen wenn sie mit jemandem Sex haben.
    Anscheinend kennst du mehr Schlampen als ich, wäre ich jetzt aber nicht sooo stolz drauf.


    [MENTION=488629]Fiber[/MENTION], ich hab auch nicht alles hier gelesen, muss ich zugeben.. aber was sagst du denn dazu? Würdest DU es persönlich gut finden? Ich hab hier auch nur gesagt das ich es nicht verstehen kann wie jemand seinem Lebenspartner das OK geben kann mit anderen zu schlafen?

  • Ich kenn es halt nur so, ne Frau lässt sich takkern und ist dann direkt voll in Love, ich hatte auch meine Fickbeziehungen, und es hat echt nur 1 mal geklappt das sich die Olle nicht verliebt weil von vorne rein klar war das es nur um Sex geht


    du alter player :jolly:

  • [MENTION=488629]Fiber[/MENTION], ich hab auch nicht alles hier gelesen, muss ich zugeben.. aber was sagst du denn dazu? Würdest DU es persönlich gut finden? Ich hab hier auch nur gesagt das ich es nicht verstehen kann wie jemand seinem Lebenspartner das OK geben kann mit anderen zu schlafen?


    Ich versuch dann mal eine ernsthafte Antwort zu geben, mal schauen wie sich das entwickelt...
    Ich hab es hier vorher schon angesprochen, Monogamie ist weder biologisch zu begründen, noch ist es legitim sie als einzige Beziehungsform zu behaupten, denn sie ist ein kulturelles Produkt und hat sich letztendlich "nur" so in unsere Gesellschaft eingebrannt. Deswegen ist es verständlich, dass wohl die meisten intuitiv vor Abweichungen von der Norm abschrecken - richtig ist das aber nicht. Dass sich das Konstrukt der Monogamie verfestigt, bedeutet nichts anderes, als dass die Einschränkung des Sexuallebens des Partners / der Partnerin legitim ist. Man hält es nicht für normal, und dafür hast du ja das leuchtende Beispiel geliefert, den Partner / die Partnerin zu fragen, ob man nicht lieber eine offene Ehe haben möchte oder gar Polygamie, auch wenn man gerne hätte, ob nun bewusst oder unbewusst. Es ist eine Form von Unterdrückung, vielleicht von gegenseitiger Unterdrückung. Es gibt aber keinen rationalen Grund, der gegen andere Beziehungsformen spricht, bisher konntest du auch nur sagen, dass du es nicht gut findest, aber nicht begründen weshalb. Naja, dann hast du halt noch den Schwachsinn erzählt, dass Frauen Sex und Liebe nicht auseinander halten können. Damit hättest du in einigen Pseudowissenschaften Anklang gefunden, aber das ist 1. ein lächerliches Vorurteil und 2. wo es vorkommt, ist es auch nichts anderes als ein Produkt gesellschaftlicher Einflüsse, genauso wie die Tatsache, dass du was anderes als Monogamie nicht nachvollziehen kannst. Ob ich es gut finden würde? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich hätte ich meine Schwierigkeiten damit, vielleicht würde ich es auch nicht wollen, aber ich mache gesellschaftliche Einwirkungen dafür verantwortlich, denn generell ist daran nichts falsch.

  • Ich versuch dann mal eine ernsthafte Antwort zu geben, mal schauen wie sich das entwickelt...
    Ich hab es hier vorher schon angesprochen, Monogamie ist weder biologisch zu begründen, noch ist es legitim sie als einzige Beziehungsform zu behaupten, denn sie ist ein kulturelles Produkt und hat sich letztendlich "nur" so in unsere Gesellschaft eingebrannt. Deswegen ist es verständlich, dass wohl die meisten intuitiv vor Abweichungen von der Norm abschrecken - richtig ist das aber nicht. Dass sich das Konstrukt der Monogamie verfestigt, bedeutet nichts anderes, als dass die Einschränkung des Sexuallebens des Partners / der Partnerin legitim ist. Man hält es nicht für normal, und dafür hast du ja das leuchtende Beispiel geliefert, den Partner / die Partnerin zu fragen, ob man nicht lieber eine offene Ehe haben möchte oder gar Polygamie, auch wenn man gerne hätte, ob nun bewusst oder unbewusst. Es ist eine Form von Unterdrückung, vielleicht von gegenseitiger Unterdrückung. Es gibt aber keinen rationalen Grund, der gegen andere Beziehungsformen spricht, bisher konntest du auch nur sagen, dass du es nicht gut findest, aber nicht begründen weshalb. Naja, dann hast du halt noch den Schwachsinn erzählt, dass Frauen Sex und Liebe nicht auseinander halten können. Damit hättest du in einigen Pseudowissenschaften Anklang gefunden, aber das ist 1. ein lächerliches Vorurteil und 2. wo es vorkommt, ist es auch nichts anderes als ein Produkt gesellschaftlicher Einflüsse, genauso wie die Tatsache, dass du was anderes als Monogamie nicht nachvollziehen kannst. Ob ich es gut finden würde? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wahrscheinlich hätte ich meine Schwierigkeiten damit, vielleicht würde ich es auch nicht wollen, aber ich mache gesellschaftliche Einwirkungen dafür verantwortlich, denn generell ist daran nichts falsch.


    Monogamie muss keine Einschränkung sein, sondern kann auch eben genau die Erfüllung sein, die sich einige wünschen. Und dann ist Monogamie genauso legitim wie Polygamie oder jede andere Form. Soll und kann (!) doch jeder selbst entscheiden wie er SEIN Leben lebt. Wenn ich mich auf eine monogame Beziehung einlasse, erwarte ich auch Monogamie. Wenn ich in einer offenen Beziehung lebe eben nicht, wo is da das Problem?

    "Trotz allem, was uns beigebracht wird und was wir glauben sollen, trotz allem, was wir in der Werbung hören oder was wir empfinden, wenn wir in der Arbeit gestresst sind - wir alle kontrollieren jeden Moment unseres Lebens selbst"

  • Monogamie muss keine Einschränkung sein, sondern kann auch eben genau die Erfüllung sein, die sich einige wünschen. Und dann ist Monogamie genauso legitim wie Polygamie oder jede andere Form. Soll und kann (!) doch jeder selbst entscheiden wie er SEIN Leben lebt. Wenn ich mich auf eine monogame Beziehung einlasse, erwarte ich auch Monogamie. Wenn ich in einer offenen Beziehung lebe eben nicht, wo is da das Problem?


    Bitte was?


    [MENTION=1023172]MegaMC[/MENTION] Nur mal so zum Verständnis... Es geht nicht darum Monogamie abzulehnen oder abzuschaffen, sondern andere Beziehungsformen gesellschaftlich zu legitimieren, damit nicht solche erzreaktionären Flamer Amok laufen und schlimmstenfalls dabei patriarchalischen Unsinn verbreiten, den sie wahrscheinlich aus der Evolutionspsychologie haben.

  • Bitte was?


    Mhmmm?
    Du sagst: "Dass sich das Konstrukt der Monogamie verfestigt, bedeutet nichts anderes, als dass die Einschränkung des Sexuallebens des Partners / der Partnerin legitim ist"
    Ich: "Nö aus oben genannten Gründen"

    "Trotz allem, was uns beigebracht wird und was wir glauben sollen, trotz allem, was wir in der Werbung hören oder was wir empfinden, wenn wir in der Arbeit gestresst sind - wir alle kontrollieren jeden Moment unseres Lebens selbst"

  • Für mich klingt das eher so, als würde er ganz genau wissen, dass Monogamie ein gesellschaftliches Produkt ist und deshalb versuchen gegen seine intuitive Ablehnung gegenüber anderen Beziehungsformen anzukämpfen.


    Genau das ist des ja was ich ihm nicht abkaufe. Er kämpft eben nicht gegen seine intuitive Ablehnung gegenüber andere Beziehungsformen an, sondern gegen seine Eifersucht und seine Verlustängste. Und die sind eben kein reines gesellschaftliches Produkt, sondern etwas ganz natürliches. Und dafür braucht man sich weder schämen, noch muss man sie bekämpfen, noch ist man besonders "erwachsen" wenn man sie unterdrückt oder versucht sie wegzurationalisieren.


    Ich hab beim besten Willen nichts gegen offene Beziehungen, aber das was in dem Artikel beschrieben wird, find ich doch bisschen seltsam.



    Und unabhängig vom Artikel... die Zeiten in denen Paaren Monogamie aufgezwungen wird sind doch wirklich vorbei. Heute hat doch fast jeder zweite unter 30 schonmal ne Fickfreundschaft, ne offene Beziehung gehabt oder was vergleichbares gehabt.

  • Mhmmm?
    Du sagst: "Dass sich das Konstrukt der Monogamie verfestigt, bedeutet nichts anderes, als dass die Einschränkung des Sexuallebens des Partners / der Partnerin legitim ist"
    Ich: "Nö aus oben genannten Gründen"


    Deute das doch nicht so um, wie es dir passt. Ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass Monogamie illegitim ist und Einschränkung und Erfüllung schließen sich nicht zwingend aus.


    Genau das ist des ja was ich ihm nicht abkaufe.


    Das ist dann wieder deine persönliche Interpretation des Ganzen, damit sind wir wieder beim Anfang-

    Zitat

    seine Eifersucht und seine Verlustängste. Und die sind eben kein reines gesellschaftliches Produkt, sondern etwas ganz natürliches.


    Das ist natürlich falsch. Empfindungen sind zwar biologische Prozesse, aber was sie reizt und ob sie etwas reizt ist von gesellschaftlichen Gegebenheiten abhängig.

    Zitat

    Und dafür braucht man sich weder schämen, noch muss man sie bekämpfen, noch ist man besonders "erwachsen" wenn man sie unterdrückt oder versucht sie wegzurationalisieren.


    Warum ist es denn verkehrt dagegen anzukämpfen, wenn man sie nicht haben will?


    e:

    Zitat

    Und unabhängig vom Artikel... die Zeiten in denen Paaren Monogamie aufgezwungen wird sind doch wirklich vorbei.


    Zwang ist nicht immer der bewusste Zwang eines Dritten, sondern in der Soziologie gesellschaftlicher Druck / gesellschaftliche Normen.

  • Zitat

    Empfindungen sind zwar biologische Prozesse, aber was sie reizt und ob sie etwas reizt ist von gesellschaftlichen Gegebenheiten abhängig.


    Eine Abhängigkeit besteht natürlich. Sie sind eben aber kein reines gesellschaftlich Produkt.


    Zitat

    Warum ist es denn verkehrt dagegen anzukämpfen, wenn man sie nicht haben will?


    Na, ob es für ihn persönlich verkehrt ist oder nicht mag ich gar nicht beurteilen. Wenn er sich besser fühlt, wenn er sich das alles einredet... bitteschön. Ich hab meine Zweifel dass das langfristig gut geht.



    Zitat

    Zwang ist nicht immer der bewusste Zwang eines Dritten, sondern in der Soziologie gesellschaftlicher Druck / gesellschaftliche Normen.


    Jo, das hab ich auch so verstanden. Aber aus meiner Sicht ist das eben nicht mehr so. Kann auch sein dass da mich da meine subjektive Wahrnehmung täuscht.

  • Gleichberechtigung funktioniert komischerweise nur zu Gunsten der Frau. Die wurden im Sportunterricht anders bewertet als wir Jungs, weil sie körperlich im Nachteil sind, aber ich wurde im Hauswirtschaft auch nicht anders bewertet. Eine Frechheit! Außerdem wo ist die Gleichberechtigung hin wenn es um´s bezahlen geht? Wieso muss ich die Rechnung bezahlen wenn ich mit einer Frau essen gehe oder warum hält sie mir nicht die Tür auf? Ich meine ich bin ein Kavalier der alten Schule, aber es macht mich wütend, dass Frauen einerseits Gleichberechtigung fordern, sich andererseits dahinter verstecken wenn es zu ihrem Vorteil ist.


    Der erste Teil ist natürlich etwas überspitzt dargestellt.

  • Eine Abhängigkeit besteht natürlich. Sie sind eben aber kein reines gesellschaftlich Produkt.


    Eben doch, das versuche ich ja gerade klar zu machen. Wenn du einen biologischen Determinismus dahinter erkennst, musst du ihn beweisen.

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