• Zitat

    Original von CerealKing


    was meinst du? :hut:


    Wer profitiert von der Diagnose? Burnout - eine, von der Pharmaindustrie implizierte Krankheit?


    e: Und er hat es auch Bornout genannt.. da dreht sich bei mir der Magen um.

    nach intensiver Selbstbeobachtung glaube ich außerdem, dass ich schwul oder zumindest bi bin



    khabas therapieren mein mobile phone

  • Ich würde das Thema unbedingt eingrenzen, wenn du auch in die Tiefe gehen willst. Alleine mit der Auswertung verschiedener Statistiken kannst du Seiten füllen.


    Um die Definition und den geschichtlichen Abriss kommst du nicht herum, aber du musst das Thema unbedingt präzisieren. Such dir aus den ganzen Vorschlägen ein paar Kernthemen heraus, wenn du gute Arbeit leisten willst und auch mal fertig werden möchtest. Das ganze Themengebiet "Burnout" kannst du nicht in 30 Seiten umfassen.


    Ich persönlich fände beispielsweise Burnoit als Volkskrankheit am interessantesten.

  • Zitat

    Original von Müllix
    Ich würde das Thema unbedingt eingrenzen, wenn du auch in die Tiefe gehen willst. Alleine mit der Auswertung verschiedener Statistiken kannst du Seiten füllen.


    Um die Definition und den geschichtlichen Abriss kommst du nicht herum, aber du musst das Thema unbedingt präzisieren. Such dir aus den ganzen Vorschlägen ein paar Kernthemen heraus, wenn du gute Arbeit leisten willst und auch mal fertig werden möchtest. Das ganze Themengebiet "Burnout" kannst du nicht in 30 Seiten umfassen.


    Ich persönlich fände beispielsweise Burnoit als Volkskrankheit am interessantesten.


    Danke dir, werd ich berücksichtigen :)

  • Zitat

    Original von Müllix
    Neben der Gliederung wird auch dein Zeitmanagement sehr wichtig sein. Das unterschätzen nämlich viele, wenn sie zu spät anfangen und unter Druck viel Unsinn produzieren.


    Recht hast du damit :thumbup:

  • Zitat

    Original von sechsminus


    Wer profitiert von der Diagnose? Burnout - eine, von der Pharmaindustrie implizierte Krankheit?


    e: Und er hat es auch Bornout genannt.. da dreht sich bei mir der Magen um.


    Das mit dem Provitieren ist mir auch gleich aufgefallen, aber in Deinem Verbesserungsvorschlag dürfte das Komma auch falsch sein. Wenn, dann bräuchte man ein zweites nach "implizierte", sollte das einen Einschub darstellen, das wäre aber mE eher unpassend.

  • Was du bitte nicht vergessen darfst: Burnout gibts nicht erst seit 10 Jahren, aber das Kind hat jetzt einen Namen bekommen, deswegen schnellt die Zahl in die Höhe, und nicht nur wegen Krise und stressigen Zeit.


    Eventuell ein kleines "Interview" mit einem Betroffenen oder Berater und das als ein Gleiderungspunkt in Textform verarbeiten.


    E: Meine Seminararbeit war zwar auf englisch aber wir sollten alle auch nicht mehr als ~20 schreiben.

  • Zitat

    Original von dabayer
    Was du bitte nicht vergessen darfst: Burnout gibts nicht erst seit 10 Jahren, aber das Kind hat jetzt einen Namen bekommen, deswegen schnellt die Zahl in die Höhe, und nicht nur wegen Krise und stressigen Zeit.


    Eventuell ein kleines "Interview" mit einem Betroffenen oder Berater und das als ein Gleiderungspunkt in Textform verarbeiten.


    Hab ein Interview mit nem Wirtschaftsprüfer der an Burnout leidet und seit 5 Jahren nicht mehr arbeiten kann.
    Falls du sowas meinst :)

  • In paar Jahren werde alle die Burnout verharmlosen ihr blaues Wunder erleben. Die Psyche ist heutzutage der weit anfälligere Teil des Körpers und der Leistungsdruck der gerade unserer Generation entgegengebracht wird, wird in Zukunft zum Zusammenbruch und Burnout sehr, sehr vieler führen. Dies ist garantiert keine Krankheit, die durch die Pharmaindustrie hochgepusht wird, vielmehr ist es die falsche Behandlung. Medikamentöse Ruhigstellung wird nämlich nicht die o.g Wurzel bekämpfen.

  • Hab mir die Gliederung nicht angesehen, weil ich schauen wollte auf was ich selber komme, aber ja das meine ich.


    e: Könnten hier ja je Diskussion drüber starten, vllt fällt ja was interessantes für dich. Ich kann die Krankheit bis jetzt nämlich noch nicht verstehen, weil ich zwar antriebslose Tage kenne, aber das über Monate und Jahre? Ich hab den falschen Glauben, dass der Arschtritt nur groß genug sein muss. Mein Onkel hat ein leichtes Burnout seit Wochen immer mal wieder ein wenig und das Gejammer bei Familientreffen nervt echt.

  • Zitat

    Original von comme des fuckdown
    ich würde statt regelmäßigkeit rezidiv oder 'chance eines rezidivs' nehmen (vllt findest du n besseres als chance)
    am schönsten klingt natürlich rezidivität, aber ich bin mir unsicher, ob es das wort wirklich gibt
    oder 'remissionen und rezidive'


    Danke, mir gings nur um die Verständlichkeit.
    In meiner Arbeit wird das anders aussehen :)



    Zitat

    Original von dabayer
    Hab mir die Gliederung nicht angesehen, weil ich schauen wollte auf was ich selber komme, aber ja das meine ich.


    Sauber man.! :)

  • Zitat

    Original von dabayer
    e: Könnten hier ja je Diskussion drüber starten, vllt fällt ja was interessantes für dich. Ich kann die Krankheit bis jetzt nämlich noch nicht verstehen, weil ich zwar antriebslose Tage kenne, aber das über Monate und Jahre? Ich hab den falschen Glauben, dass der Arschtritt nur groß genug sein muss. Mein Onkel hat ein leichtes Burnout seit Wochen immer mal wieder ein wenig und das Gejammer bei Familientreffen nervt echt.


    hm... hab vllt nich viel plan unso, aber mal so wie ich das krankheitsbild verstanden hab:
    es geht um stress. wenn man sich langfristig zu viel stress macht bzw einem zu viel stress gemacht wird, kommt man irgendwann nich mehr hinterher, fühlt sich als versager und nich im stande, irgendwas zu tun. wenn du jetzt da hingehst und dem nen arschtritt verpasst, reagiert der betroffene mit "ja ich weiß, aber ich kann das nich" und fühlt sich noch schlechter als vorher, weil er deine erwartungen enttäuscht. das problem is, dass an dem punkt das belohnungszentrum gefickt is. ausbleibende erfolgserlebnisse für die minimalanstrengungen, die man noch aufbringen kann, machen motivation iwann ziemlich unmöglich. der kopf sagt "nein, du hast dich schon bemüht, es hat nix gebracht". stattdessen reagiert er jetzt verhältnismäßig leichter auf andere glücksgefühle, deswegen sind die leute mies suchtgefährdet.
    wikipediaartikelzusammenfassung und erfahrungsbericht in einem, ich habs halt immer wieder drauf (zumindest einreden kann ichs mir). wie will er damit 30 seiten vollkriegen, wenn ich das thema in paar zeilen allumfassend erörtert hab?

  • Zitat

    Original von ytkm


    hm... hab vllt nich viel plan unso, aber mal so wie ich das krankheitsbild verstanden hab:
    es geht um stress. wenn man sich langfristig zu viel stress macht bzw einem zu viel stress gemacht wird, kommt man irgendwann nich mehr hinterher, fühlt sich als versager und nich im stande, irgendwas zu tun. wenn du jetzt da hingehst und dem nen arschtritt verpasst, reagiert der betroffene mit "ja ich weiß, aber ich kann das nich" und fühlt sich noch schlechter als vorher, weil er deine erwartungen enttäuscht. das problem is, dass an dem punkt das belohnungszentrum gefickt is. ausbleibende erfolgserlebnisse für die minimalanstrengungen, die man noch aufbringen kann, machen motivation iwann ziemlich unmöglich. der kopf sagt "nein, du hast dich schon bemüht, es hat nix gebracht". stattdessen reagiert er jetzt verhältnismäßig leichter auf andere glücksgefühle, deswegen sind die leute mies suchtgefährdet.
    wikipediaartikelzusammenfassung und erfahrungsbericht in einem, ich habs halt immer wieder drauf (zumindest einreden kann ichs mir). wie will er damit 30 seiten vollkriegen, wenn ich das thema in paar zeilen allumfassend erörtert hab?



    hast du nicht glaub mir

  • Zitat

    Original von ytkm
    war doch nich ernst gemeint :)


    e: aber eine frage an dich (wo du ja jetzt der experte sein musst): hab ich das alles richtig verstanden und wiedergegeben?


    Ich bin "noch" kein Experte :D


    ehm, nein.
    oder grob doch. Nur geht das natürlich deutlich mehr ins Detail.
    Gibt ja mehrere Phasen des Burnouts
    Grob kommts hin

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