• Zitat

    Original von TheFabulousBeing
    ich mache jetzt im kommenden schuljahr mein abi und weiß immer noch nicht, was ich studieren soll, weil mich einfach mal gar nichts interessiert :( wie siehts bei euch so aus? wann habt ihr euch entschieden, was ihr studieren wollt und welche studiengänge findet ihr interessant/empfehlenswert? ?(


    seit der fünften klasse, habe mir auch seitdem viel nützliches fachwissen angeeignet darüber

  • Hat hier zufällig jemand mal was mit m dualen Studium mittlerer dienst geht auch) der Cops zutun gehabt?
    Frag mich die ganze Zeit ob meine Augen die Mindestanforderungen gebacken kriegen oder ich nur dank meines Dioptrinwert ciao sagen kann. :motz:
    Wäre wirklich ärgerlich, bin jetzt mit fast allem durch (Sporttest,Pc Vortest, Pc Haupttest). Und mein Augenoptiker erzählt mir ich würde die Anforderungen nicht erfüllen, mein Augenarzt hingegen sagt ja. Und im Internet steht lauter wirres Zeug, mal ist die Rede von max. -2.5, ein anderer wiederrum schreibt mit -0.75 & -1.00 sei er bereits abgelehnt worden usw.

  • Hab jetzt keine lust 55 steiten nach sowas zu durchsuchen, wenn es schonmal hier stand tut es mir leid



    jo, bin grade auf dem weg mein abi zu machen und haben mir in letzter zeit ein wenig gedanken um meine nachvollgenden studiums/berufswahl gemacht.
    Mein eigentlicher traum wäre es medzin mit fachartz zum psyichater oder psychologie (für eine ausbildung zum psychotherapeut) zu studieren.
    Da ich aber eigentlich jetzt schon davon ausgeh nicht denn abi schnitt haben werde um in einen dieser studiengänge zu kommen, habe ich es in erwägung gezogen die studien angebote der bundeswehr in anspruch zu nehmen.


    Lange rede, kurzer sinn ... Hat schon jemand eine studium bei der bundeswehrgemacht, irgendwas davon gehört und einfach mal aus interesse wäre das eine alternative für euch?


    vielen dank für eure antworten


    (ach und entschuldigung für meine rechtschreibung)


    Edit: Bevor das falsch ankommt, ich finde denn bund scheiße, und zwar richtig.

  • Ich habe mich nie wirklich mit der Karriere beim Bund auseinandergesetzt, weil es auch nie in Frage kam. Grund dafür ist, dass ich den Sinn des Militärs anzweifle, keine Erfüllung für mich sehe und es, Erzählungen nach, auch nur ein riesiger Sauhaufen ist.


    Ich wüsste gar nicht, was ich der Gesellschaft beisteuern kann, wenn ich beim Bund Karriere mache.


    Die Bezahlung ist aber, glaube ich, ganz gut.

  • Geh jetzt zum Bund für FWD und hab mir daher auch schon ein bisschen an Wissen darüber angeeignet, auch über ein mögliches Studium danach.
    Du weißt, dass wenn man bei der Bundeswehr studiert ein Mindestverpflichtunszeit inbegriffen ist? Bei Medizin wären das 14 Jahre. Wohlgemerkt nach dem Studium. Verbringst also knapp 20 Jahre beim Bund bevor du selbstständig werden kannst.
    Sold ist anfangs ganz ok, aber spätestens wenn die anderen unabhängigen Mediziner ne Praxis auf machen überholen sie dich bei weitem. Zudem hast du einfach ein Problem wenn du es auf einmal scheiße findest oder so. Nach dem Studium kannst du dich nicht einfach verpissen, du MUSST da bleiben.
    Zusätzlich amchst du natürlich auch die ganzen anderen Militärdinger, du machst auch die Grundausbildung (in verkürzter Form), machst auch die Biwaks, machst auch die Märsche und hast auch frustrierte dumme Ausbilder.


    Dagegen, auf der positiven Seite, steht atürlich die deutlich größere Chance genommen zu werden, der gute Lohn am Anfang und das bezahlte Studium sowie die verdammt niedrigen Lebenshaltungskosten.


    Musst du gegeneinander aufwiegen.


    @realphonix: Liegt daran, dass die Bundeswehr nicht im Inland eingesetzt werden darf. Nur weil man ne Uniform trägt muss man nicht überall mithelfen. Man ist, wie der schöne Leitsatz sagt "Zivilist in Uniform".

  • Du wirst scheitern. Schon bei der OPZ. Und das nicht wegen deiner Rechtschreibung. No front.


    Davon abgesehen würde ich dir erst mal empfehlen ein Truppenpraktikum zu machen bzw. dich freiwillig für ein Jahr oder so zu verpflichten und dich von dort aus auf eine Offizierlaufbahn zu bewerben. Es macht auch Sinn, sich mal über die Anforderungen während des Studium zu informieren.


    Denn solltest du entgegen meiner Erwartungen alle Auswahlverfahren durchlaufen, geeignet sein und genommen werden, wäre es dumm erst dann festzustellen, dass Ordnung, Disziplin und Drill (sowohl auf den militärischen Teil, als auch auf da Studium bezogen) nicht so dein Ding sind.


    Ansonsten solltest du dich mit Gedanken anfreunden, dass ein SanDstOffz i.d.R. ein mal im Jahr ins Ausland geht und auch im Inland alle paar Jahre kreuz und quer durch die Republik gejagt wird.


    Vorteil: Du hast während des Studium so viel Geld wie kein anderer (dualer) Student außerhalb der BW.

  • kumpel hat mal erzählt, wenn er zwei prüfungen verkackt darf er keinen neuen studiengang belegen und muss trotzdem die verpflichtete zeit dableiben, kann riskant werden wenn du nicht gerade der überflieger bist

  • erstens, man studiert psychologie und macht anschließend eine fachausbildung, um psychologe oder psychiater zu werden, aber nicht medizinstudium
    habe das gefühl, du hast irgendwie selber nicht mal ahnung davon, was ein sehr schlechtes zeichen ist


    zweitens, wenn du bei der bundeswehr studierst, bist du in aller erster linie soldat und nicht student
    das studium dient dazu, dass du nach deiner zeit dort eine ausbildung hast und dir berufsmöglichkeiten offen stehen, praktisch eine absicherung
    zuerst hast du gewisse grundausbildungen wie jeder andere auch, etwa ein jahr lang, dann folgt das studium, welches in der regel, wenn du deinen master machen willst, vier jahre dauert
    ich kann dir leider nicht sagen, ob die truppenausbildungen parallel zum studium laufen oder ob du erst danach mit der offiziersausbildung beginnst
    in psychologie hast du die möglichkeit, entweder in hamburg oder in münchen zu studieren, beides sehr, sehr gut ausgestatte unis mit sehr wenig studenten
    dazu kommt, dass du während deines studiums bezahlt wirst, meiner meinung nach auch nicht wenig


    aber denk dran, du bist dann soldat, du kannst dann auch in den krieg ziehen oder in einer problemzone eingesetzt werden und dann kommst du nicht heil wieder oder dann kommst du wieder und deine frau vögelt seit wochen deinen besten freund oder du merkst, dass sie das türschloss ausgetauscht hat, oder du kommst in einer aschekapsel wieder


    wenn du medizin studieren willst, solltest du dir trotzdem bewusst sein, dass die da etwas schlechteres als 1.6-1.7 wohl nicht mehr annehmen werden, also keine falschen hoffnungen (bei psychologie könnte es sogar ähnlich aussehen)
    dann hast du deine fünf jahre studium, an das sich die facharztausbildung anschließt, welche dir zugeteilt wird und davon abhängt, was gerade benötigt wird
    wenn du unbedingt zB chirurg werden und auf keinen fall abstriche machen willst, dann lass es, du wirst dort keine entscheidungsfreiheit haben
    außerdem wirst du alle paar jahre in den auslandsdienst geschickt, hier gilt also auch wieder, dass du schweren psychischen und physischen belastungen ausgesetzt werden kannst


    sprich einfach mit einem berater darüber, aber am besten nicht nur mit dem bundeswehr karriereberater, auch wenn die größtenteils schon wirklich realitätsgetreu bleiben (mit geld wird trotzdem sehr gern gelockt)



    e/ zum thema verpflichtungszeit - es ist möglich abzubrechen beim bund, aber dann musst du bestimmte summen zurückzahlen
    und wenn wir schon beim thema finanzen sind, kann ich erwähnen, dass nach der kündigung beim bund sie dir noch 36 monate 50-75% deines lohnes zahlen, je nach situation

  • Zitat

    Original von comme des fuckdown


    e/ zum thema verpflichtungszeit - es ist möglich abzubrechen beim bund, aber dann musst du bestimmte summen zurückzahlen
    und wenn wir schon beim thema finanzen sind, kann ich erwähnen, dass nach der kündigung beim bund sie dir noch 36 monate 50-75% deines lohnes zahlen, je nach situation


    Aber selbst das alles nur unter bestimmten Vorraussetzungen, u.A schwerwiegende Krankheit oder Zusage in einem Beruf eines anderen Zweigs. Will er weiter Medizin machen und die kriegen das mit, ist er verdammt gearscht.

  • vielen dank für die vielen antworten wirklich.
    Zu dem thema ich habe selber keine ahnung, kann ich nur sagen das ich mich auf die aussage meiner lehrerin verlassen habe, die mir das ganze so erklärte ...
    Hatte eh das gefühl das sie sich nich so gut auskennt.


    Naja, kommt für mich vermutlich nicht in frage, vorallem wegen dem zeitverbrauch. Wenn ich mich jetzt für psychologie auf eine warteliste setzen lassen würde mit ca. sagen wir mal 2,5, wie lange würde das wohl dauern?

  • Elsa: Nicht wenn du während der Verpflichtungszeit selber abbrichst oder aus Gründen an denen du Schuld hast rausfliegt, sprich wenn du Scheiße baust die über Klausuren verkacken hinausgeht. Gilt während der ganzen Verpflichtungszeit. Dann kannst du dein/e ganze/s Studium/Ausbildung bezahlen. Hat bei uns sogar ein Arzt gemacht der kein Bock mehr hatte. War nicht billig...


    Scheidest du regulier aus dem Dienst aus, bekommst du halt noch danach gut Kohle. Dauer richtet sich auch nach Verpflichtungszeit.

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