Welcher Studiengang ?

  • So da ich in ein paar Monaten auch mal endlich mein Abitur habe,muss ich mir langsam mal überlegen was ich danach mache.
    Mich würde interessieren,wonach ihr euch bei euern Entscheidungen gerichtet habt,eher nach euern Stärken und Ambitionen oder nach dem möglichen Einkommen?
    Zu was genau habt ihr euch entschieden und wie zufrieden seid ihr heute damit?

  • Grundvoraussetzung ist, dass dich das Fach/die Richtung interessiert. Besorg dir so einen Studienführer von der Zeit, da sind die gängigsten Studiengänge vorgestellt und andere Hilfen zum Studienbeginn drin. Fand ich relativ nützlich, das Ding.

  • das gesamtpaket ist wichtig sprich deine interessen sollten sich mit deinen stärken treffen und was mir noch wichtig ist das du auch die jeweillige uni kritisch beäugst! Haben wirklich großartige hochschulen die einem unmengen an komfort bieten das sollte man mitnehmen damit man das studentenleben auch genießen kann!


    Viel gück beim abi!

  • Muss einen interessieren.


    War bei mir so, dass ich angefangen hab Computervisualistik zu studieren, die künstlerischen Fächer und interdisziplinäre wie Psychologie unso waren eigentlich ganz cool, aber der Matheanteil hat mir irgendwann dann Grenzen gesetzt, weil es mich irgendwann einfach nicht mehr interessiert hat.


    Sicherlich kann man dann mit ner Menge Arbeit auch so Fächer hinkriegen, aber obs sich dann im Endeffekt auch auszahlt, ist natürlich die Frage, ich denke nicht.

  • Dank schonmal für die Beiträge.
    Eig würde ich gerne Psychologie studieren,oder Deutsch und Reli auf Lehramt.Das Problem ist nur,dass mein Durchschnitt für Psycho zu schlecht wird und bei Lehramt ist mir eig der Verdienst zu schlecht,wenn man dran denkt wie lange die Oberstufe+Studium dauern.

  • Such dir auf jeden Fall etwas, wovon du dir sicher bist, dass du dein ganzes Leben lang was damit zu tun haben willst!
    Such dir etwas, was dir Spaß machst und vor allem, wofür du dich interessierst und dranbleiben willst, auch wenn es mal nicht so viel Spaß macht und schwer wird.


    Ich studiere Elektrotechnik und bin jetzt in der 1. Klausurphase. Zwischendurch wars echt hart. Bei den Ingeneurs-Studiengängen (besonders ET und Techno-Mathe) ballert Mathe schon ziemlich rein. Aber wenn man es dann kann freut man sich umso mehr.


    Einige aus meinem alten Jahrgang studieren Psychologie und auch die haben vieles was Spaß macht, aber eben auch die Spaßbremsen z.B. schlechte Profs oder sehr anspruchsvolle Fächer. Das wirst du immer haben, egal welcher Studiengang, Uni oder sonst was.


    Meiner Meinung nach ist die Hauptsache, dass man nicht aufhört, sondern es wirklich durchzieht. Außerdem solltest du von Anfang an für dich festlegen, ob du unbedingt Regelstudienzeit schaffen willst, oder lieber noch was anderes außer Lernen vom Studentenleben haben willst.

  • Hab in der High School in Amerika bereits Anatomie und Psychologiekurse belegt, dann hier nach meinem deutschen Abi den Wunsch gehabt etwas in die Richtung zu machen, dann nen Praktikum in Toxikologie und Biochemie belegt und studiere jetz Biomedizin.


    Hab mich halt für das entschieden, was mich am meißten interessiert hat und mir am meißten Spaß macht und nicht primär dafür, was später mal am meißten Geld abwirft.


    Weil wenn's einen interessiert, fällt es einem gleich um einiges leichter, das auch zu studieren.

  • Zitat

    Original von Notas
    Ich geb dir mal nen dicken Tipp fürs Leben:
    Such nach etwas, das dir Spaß macht. Nicht das, was Geld bringt.


    Und warum sollte man da nicht nen Mittelweg finden können, statt das eine von dem anderen zu trennen? Geld sichert Existenz und Lebensstandard. Also würd ichs kaum in den hintergrund stellen bei der studienwahl..Mittlerweile kann man eh alles mögliche studieren..da findet sich immer was wo man sich in jeglicher hinsicht entfalten kann..Im Ergebnis sollte sich das Studium aber dann auch lohnen..Bringt mir auch nix 13 Semester Geschichte zu studieren und danach Hartz 4 zu beantragen, bloß weil es mir Spaß macht..


    Edit: Achja...ich hab auf einer Hochschule studiert die mich ziemlich gefordert hat, auch wenn mein Studium sicherlich meinen Interessen entsprach, das mit dem Spaß ist so eine Sache..den sucht man, wenn man im leistungsdruck bis an seine Grenzen und Fähigkeiten geht, nämlich so oder so vergebens..

  • Zitat

    Original von Notas
    Ich geb dir mal nen dicken Tipp fürs Leben:
    Such nach etwas, das dir Spaß macht. Nicht das, was Geld bringt.


    Wenn Er oder Sie einen fetten Job mit fetten Gehalt hat, oder haben möchte, der vllt. langweilig ist, so kann Er oder Sie doch sein oder ihr Leben bestens finanzieren. Spass kann mit dem Geld auch finanziert werden.


    Anmerkung: Doch bist du ein Familienmensch (Zukunft vllt. Vater oder Mutter), dann achte eher auf Spass und nicht auf Erfolg, denn Kinder zu haben ist...anstrengend...sehr anstrengend.

    *Ehemals bekannt als Tonado Beats*


    "Lass es zu, dass deine Freundin eine Babypille isst, wenn du eine Punchline fürs Leben brauchst."


    Guten Morgen/ Guten Tag/ Guten Abend/ Gute Nacht.

  • Zitat

    Original von Jaysen Tabora


    Und warum sollte man da nicht nen Mittelweg finden können, statt das eine von dem anderen zu trennen? Geld sichert Existenz und Lebensstandard. Also würd ichs kaum in den hintergrund stellen bei der studienwahl..Mittlerweile kann man eh alles mögliche studieren..da findet sich immer was wo man sich in jeglicher hinsicht entfalten kann..Im Ergebnis sollte sich das Studium aber dann auch lohnen..Bringt mir auch nix 13 Semester Geschichte zu studieren und danach Hartz 4 zu beantragen, bloß weil es mir Spaß macht..


    Edit: Achja...ich hab auf einer Hochschule studiert die mich ziemlich gefordert hat, auch wenn mein Studium sicherlich meinen Interessen entsprach, das mit dem Spaß ist so eine Sache..den sucht man, wenn man im leistungsdruck bis an seine Grenzen und Fähigkeiten geht, nämlich so oder so vergebens..


    ich glaube er meint nicht spaß im sinne von "hui ist alles toll", sondern so " DAFÜR lohnts sichs morgens aufzustehen und alles zu geben".

  • Zitat

    Original von Prisma
    Hab in der High School in Amerika bereits Anatomie und Psychologiekurse belegt, dann hier nach meinem deutschen Abi den Wunsch gehabt etwas in die Richtung zu machen, dann nen Praktikum in Toxikologie und Biochemie belegt und studiere jetz Biomedizin.


    Hab mich halt für das entschieden, was mich am meißten interessiert hat und mir am meißten Spaß macht und nicht primär dafür, was später mal am meißten Geld abwirft.


    Weil wenn's einen interessiert, fällt es einem gleich um einiges leichter, das auch zu studieren.


    aha.. du kannst also komische substanzen herstellen? :D :smoke:
    .scherz beiseite:


    ..such dir etwas aus was dir gefällt und red dann mit leuten die das schon studieren, die könneen dir am besten sagen was auf dich dann zukommt..

  • Ich wollte auch Psychologie studieren, hab aber auch nicht den erforderlichen Schnitt gepackt, bewirb dich aber trotzdem, dadurch kannst du in die Losverfahren reinrutschen. Ab nem gewissen Zeitpunkt kannst du dich dann auch direkt für Losverfahren bewerben...


    Ich hab mich letztendlich aus ner puren Eingebung heraus für mein Studium entschieden und hab jetzt das Glück, dass es mir echt Spaß macht und ich da offensichtlich auch ganz gut drin sein kann. Dass es dir Spaß macht, ist besonders in den Lernphasen wichtig, da erleichtert das das Lernen unheimlich. Allerdings muss dir auch klar sein, dass du auf die späteren Berufsaussichten achten solltest, zB ist bei Lehramt mMn momentan auch das Problem, dass das ziemlich viele machen und man dann für ne Einstellung später im Studium ziemlich gut gewesen sein muss.


    Viel Glück beim Abi :chu:

  • Was wollt ihr alle mit Psychologie? Unterhielt mich letztens mit einer Psychologie-Absolventin, welche trotz guten Schnitts am Ende keinen Job fand und ein neues Maschinenbaustudium anfing. Scheint sowieso massiv überbewertet zu sein. Empfehle Ingenieurswissenschaften, wenn dir der Mathematikanteil nicht zu hoch ist. Aber ohne diesen wirst du nicht sonderlich viel finden, was langfristig motivierende Perspektive bietet. Genau das fehlt meiner Meinung nach nämlich beim Lehramt. Aber das ist wiederum eben sehr subjektiv.

  • Zitat

    Eig würde ich gerne Psychologie studieren,oder Deutsch und Reli auf Lehramt.Das Problem ist nur,dass mein Durchschnitt für Psycho zu schlecht wird und bei Lehramt ist mir eig der Verdienst zu schlecht,wenn man dran denkt wie lange die Oberstufe+Studium dauern.


    Ist mir nun nicht ganz klar, wie Du darauf kommst, dass bei Lehramt der Verdienst zu schlecht ist, zumal Du es ja mit Psychologie vergleichst.


    Sofern Du Gymnasial-Lehramt studierst und sofern Du verbeamtet wirst, steigst Du in der Regel im höheren Dienst (A13) ein, Gehaltstabelle zu Deinem Bundesland findest Du ja ohne weiteres im Internet. Dazu kommen dann diverse Zuschläge, evtl. Beföderungen, soziale Absicherung, Pension etc.
    Sicher, Du wirst bestimmt kein Millionär, aber das Gehalt ist für den Beruf wirklich gut. Du musst natürlich auch noch in Deine Überlegungen miteinbeziehen, dass Du häufig(er) Ferien hast, nicht jeden Tag bis Abends an der Schule sein wirst und die oben genannten Bequemlichkeiten des Beamtenverhältnisses genießt.


    Wenn Du Dein Psychologiestudium abgeschlossen hast (was ja bis zum Bachelor min. sechs Semester dauert [mit dem Du aber nichts anfangen kannst] plus min. drei-vier Master-Semester), hast Du erstmal auch nicht unbedingt viele Berufsaussichten. Um Dich als Therapeut selbstständig machen zu können, benötigst Du noch eine gesonderte Therapieausbildung, die einiges an Geld un Zeit kostet. Solltest Du allerdings nach dem Studium in ein Angestelltenverhältnis einsteigen, bleibt bspw. eine Anstellung im öffentlichen Dienst, an einer Hochschule, in einer kirchlichen Einrichtung. Dort verdienst Du in den allermeisten Fällen weniger als ein Beamter im höheren Dienst.


    Versteh mich nicht falsch, ich möchte Dich keinesfalls davon abhalten, Psychologie zu studieren, doch der Verdienstvergleich hinkt mE ein wenig. Um die Zeit zu überbrücken, bis Du Deinen Studienplatz bekommst (Einklagen wäre natürlich auch eine Möglichkeit), kannst Du ja dann entweder (in aufsteigender Reihenfolge) ein Praktikum, eine Ausbildung im sozialen Bereich oder ein Sozialpädagogikstudium aufnehmen.

  • Joa, sollte dich auf jeden Fall interessieren, wenn's das nicht tut, isses, denke ich, extrem hart zum Kotzen.
    Spätere Berufsaussichten sind natürlich auch wichtig, aber ist wohl eher zweitrangig. Deeeen absoluten Überjob, mit dem man übertrieben Kohle machen kann, wird man ohnehin nicht durch ein Studium finden, aber studier' halt nicht Philosophie oder so 'nen Müll, wo du danach eh 'n arbeitsloser Penner wirst.
    Dann solltest du dich noch erkundigen, wie schwer das Studium ist. Gibt sicher Fächer, die ein normaler Mensch kaum bestehen kann.
    Und als letzten wichtigen Tipp noch von mir: Schau dir den Studiengang genau an, auch, was du da sonst noch so an Kursen dafür belegen musst, die da Voraussetzung sind. Ich wusste z.B. nicht, dass ich zwei Mathefächer in den ersten Semestern hab'. Und jetzt muss ich da halt leider irgendwie durch...
    Ah ja: Wenn du zwischen zwei Studiengängen absolut schwänkst, schau dir die Leute an, die das studieren. Kann schon hart demotivieren, wenn du in 'nem Raum mit 2/3 Nerds und 'nem Mädelsanteil von 5% hockst :kaputt:

  • Geld ist unwichtig. mach, was dir spaß macht, versuch über die runden zu kommen und lass dich nicht von der regierung versklaven, wie fast jeder. spaß an der sache ist wichtig, pfeiff auf die karriere ;)

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