Der Anime-Thread (Startpost beachten!)

  • Hat jemand eigentlich auch die Lust an Animes komplett verloren über die Jahre?


    Ich habe früher so ab 16 und auch später so gut wie jede Season verfolgt und jede Woche alles geguckt, was nicht kompletter Rotz war. Irgendwann ist dann schleichend die Motivation verschwunden und es wurde mir schon zu anstrengend die Inhaltsbeschreibungen von neuen Animes durchzulesen. Mir kam einfach alles so repetitiv und innovationslos vor. Immer die gleichen Schemata, die gleichen Settings, leicht abgewandelte Stories, sogar die gleichen Stimmen. Jeder Charakter war irgendwann der Gleiche, nur mit einem anderen Gesicht und Namen. Verhaltensmuster und Charaktereigenschaften aber inzwischen dann doch fast identisch mit seinem Vorgänger. Alles vorhersehbar und langweilig. Langsam kam bei mir das Gefühl auf, ich würde immer wieder das Gleiche sehen. Dazu kam, dass mir langsam klar wurde, dass viele Animes niemals fortgesetzt werden würden, die ich gut fand. Eine Staffel mit 12 Folgen, mehr nicht. In besonderen Ausnahmen gab es dann mal eine zweite Staffel, natürlich viele Jahre zeitversetzt. Egal, wie beliebt oder gut der Anime war, es kamen niemals Fortsetzungen. Stattdessen sollte man die Mangas/Light Novels lesen und es kam dafür dann wieder der nächste School-Anime-Rotz raus. Oder die nächste strunzdumme Hauptfigur, mit 1000 Weibern um sich herum. Man muss sich das mal vorstellen, eine Folge geht nur 20 Minuten, davon dann auch nur 12 Stück. Der Inhalt ist so unfassbar flach, weil man einfach gar nicht genug Screentime hat, um irgendetwas Komplexes aufzubauen. Bei vielen Animes wird nicht einmal ein Ende gezeigt, sondern es wird mittendrin in der Story unterbrochen. Ende. Bitte lesen sie den Manga/Light Novel, wenn sie mehr erfahren wollen, danke. Deshalb kam ich erst zu den Serien, da hier eine Staffel nach der nächsten hinterher gelegt wird. Es gibt neuen Stoff ohne ein Ende in Sicht. Die Qualität einfach mal Lichtjahre weiter als bei Animes. Ein gutes Beispiel ist Attack on Titan. Ich weiß, dass diese Serie viele Fans hat. Die erste Staffel kam 2013 raus. Die zweite Staffel lies dann ganze 4 Jahre (!) auf sich warten. Eine Folge hat dabei nur ca. ~ 20 Minuten Inhalt und von denen hatte die zweite Staffel nur noch 12 Stück. Das sind 4 mickrige Stunden Inhalt für den man 4 lange Jahre warten musste. Der normale Zuschauer hat die 12 Folgen dann an einem Tag auch in ein paar Stunden hinter sich, wofür er sich allerdings über mehrere Jahre gedulden musste. Sowas ist schon ganz schön krass, wenn man das mit der Serienwelt vergleicht. Animes sind im Grunde nichts anderes als unvollständige Werbesendungen für den Manga/Light Novel.

  • Aber bruder gib zu attack on titan ist auch zu krass. Grad auf prosieben maxx eine der folgen 20+ gesehen und ist echt zu übel. Wer da nicht gerne zeit in den manga investiert ist dumm. Gucke jetzt auf prosieben maxx den anime weiter weil so ist für mich die freude auf die neue folge viel größer und danach gucken wie es weiter geht. Bin ziemlich gehyped grad davon.
    Ansonsten hast du irgendwo recht vieles ähnelt sich aber kp gucke lieber anime als "normale" serien wo mir eine folge viel zu lange geht

  • Gucke mir deswegen nur ab un zu einen alten alten Anime an (auch weil ich eh nicht der größte Anime Fan bin).
    Habe vor kurzem noch mal mit HunterXHunter angefangen, ist immer noch mein Liebling!

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    - Der Seehund aus dem Internet


    +They always expect the Monster. And It's always just some bloke.
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    No us and them. There's just us. - Hellblazer+

  • Gucke mir deswegen nur ab un zu einen alten alten Anime an (auch weil ich eh nicht der größte Anime Fan bin).
    Habe vor kurzem noch mal mit HunterXHunter angefangen, ist immer noch mein Liebling!


    Was für ein Zufall, hab auf Drang von Freunden auch vor einigen Monaten mit Hunter X Hunter (2011er Anime) angefangen. Hab mir eben Folge 135 gegeben... weiß nicht, wann ich das letzte Mal so sehr wegen einer Serie geheult habe :'(
    Hatte zwar Zweifel, ob der Yorknew City Arc überboten werden kann, aber der Klimax der Chimera Ant Arc war echt richtig stark.

  • Hat jemand eigentlich auch die Lust an Animes komplett verloren über die Jahre?


    Ich habe früher so ab 16 und auch später so gut wie jede Season verfolgt und jede Woche alles geguckt, was nicht kompletter Rotz war. Irgendwann ist dann schleichend die Motivation verschwunden und es wurde mir schon zu anstrengend die Inhaltsbeschreibungen von neuen Animes durchzulesen. Mir kam einfach alles so repetitiv und innovationslos vor. Immer die gleichen Schemata, die gleichen Settings, leicht abgewandelte Stories, sogar die gleichen Stimmen. Jeder Charakter war irgendwann der Gleiche, nur mit einem anderen Gesicht und Namen. Verhaltensmuster und Charaktereigenschaften aber inzwischen dann doch fast identisch mit seinem Vorgänger. Alles vorhersehbar und langweilig. Langsam kam bei mir das Gefühl auf, ich würde immer wieder das Gleiche sehen. Dazu kam, dass mir langsam klar wurde, dass viele Animes niemals fortgesetzt werden würden, die ich gut fand. Eine Staffel mit 12 Folgen, mehr nicht. In besonderen Ausnahmen gab es dann mal eine zweite Staffel, natürlich viele Jahre zeitversetzt. Egal, wie beliebt oder gut der Anime war, es kamen niemals Fortsetzungen. Stattdessen sollte man die Mangas/Light Novels lesen und es kam dafür dann wieder der nächste School-Anime-Rotz raus. Oder die nächste strunzdumme Hauptfigur, mit 1000 Weibern um sich herum. Man muss sich das mal vorstellen, eine Folge geht nur 20 Minuten, davon dann auch nur 12 Stück. Der Inhalt ist so unfassbar flach, weil man einfach gar nicht genug Screentime hat, um irgendetwas Komplexes aufzubauen. Bei vielen Animes wird nicht einmal ein Ende gezeigt, sondern es wird mittendrin in der Story unterbrochen. Ende. Bitte lesen sie den Manga/Light Novel, wenn sie mehr erfahren wollen, danke. Deshalb kam ich erst zu den Serien, da hier eine Staffel nach der nächsten hinterher gelegt wird. Es gibt neuen Stoff ohne ein Ende in Sicht. Die Qualität einfach mal Lichtjahre weiter als bei Animes. Ein gutes Beispiel ist Attack on Titan. Ich weiß, dass diese Serie viele Fans hat. Die erste Staffel kam 2013 raus. Die zweite Staffel lies dann ganze 4 Jahre (!) auf sich warten. Eine Folge hat dabei nur ca. ~ 20 Minuten Inhalt und von denen hatte die zweite Staffel nur noch 12 Stück. Das sind 4 mickrige Stunden Inhalt für den man 4 lange Jahre warten musste. Der normale Zuschauer hat die 12 Folgen dann an einem Tag auch in ein paar Stunden hinter sich, wofür er sich allerdings über mehrere Jahre gedulden musste. Sowas ist schon ganz schön krass, wenn man das mit der Serienwelt vergleicht. Animes sind im Grunde nichts anderes als unvollständige Werbesendungen für den Manga/Light Novel.


    Aber bruder gib zu attack on titan ist auch zu krass. Grad auf prosieben maxx eine der folgen 20+ gesehen und ist echt zu übel. Wer da nicht gerne zeit in den manga investiert ist dumm. Gucke jetzt auf prosieben maxx den anime weiter weil so ist für mich die freude auf die neue folge viel größer und danach gucken wie es weiter geht. Bin ziemlich gehyped grad davon.
    Ansonsten hast du irgendwo recht vieles ähnelt sich aber kp gucke lieber anime als "normale" serien wo mir eine folge viel zu lange geht



    ..auf Netflix läuft grad´ Castlevania, Serie zu nem uralt NES Game. Sind leider erst 4 Folgen. Schau auch nicht mehr so gern Animes weil die echt so übermäßig digitalisiert sind und so viele Genres zusammengepuncht werden. Screenplay ist mir auch oft viel zu hektisch und alles so komisch stylemäßig und die storys gleichen sich voll oft. Castlevania ist auf jeden bisschen oldschool gehalten was das betrifft. Brutalität in maßen, schön schlicht gehalten, Karaktere gehen klar, recht simpel. Sind auf deutsch halt erst vier Folgen und kommt nicht wirklich an Serien wie Vampire Hunter D oder Devilmaycry ran bis jetzt. (Wobei die auch stärker digitalisiert und aufpoliert sind, was Castlevania halt nicht so übertrieben ist) Folge 21min halt leider nur. . .

  • Durch mit Cowboy Bebop, vllt der einzige Anime bisher, dem ich wirklich 10/10 geben würde. Da passt einfach alles: Die Charaktere sind fast so dreidimensional wie echte Menschen, der Animationsstil ist einfach wunderschön und der jazzlastige Soundtrack ist einfach der Hammer. Bin ja sowieso ein Fan von klassischen Clint Eastwood-Westernfilmen, von daher find ich das Spacewestern-Setting gemischt mit einem Hauch von Film Noir auch super. Meine Lieblingsfolge war wohl der Jupiter Jazz Zweiteiler.

  • rip dbs =/ hoffe, dass die Pause bloß ein jahr dauert.


    Guckt hier wer dragon ball super und ist auf dem neusten stand?
    Wenn ja:

  • Cowboy Bebop - 8/10
    Bin auch endlich mal dazu gekommen, einen der Klassiker anzuschauen. Definitiv großartiges Worldbuilding, die Charaktere sind alle klasse geschrieben, der Animationsstil passt auch super zur Atmosphäre. Ich hätte mir vielleicht gewünscht, dass es etwas weniger episodenhaft aufgebaut ist. (Spoiler) Die Szene mit dem Jugendvideo von Faye ist in meinen Augen eine der besten Szenen die ich je in einem Anime gesehen habe. So ehrlich und persönlich.



    Shuna no Tabi (Manga) - 8/10
    Ein alter Miyazaki-Manga, der die Vorlange für Prinzessin Mononoke, Nausicäe und die Chroniken vom Erdsee gebildet hat. Ich mag Miyazakis märchenhaften Erzählstil eh, und das Worlddesign ist hier großartig. Ist nicht lang und im Internet auffindbar, kann es jedem, der mythische Designs und Plots mag, ans Herz legen.



    The Tatami Galaxy - 9/10
    Erzählerisch eine der besten, wenn nicht sogar die beste Serie, die ich je gesehen habe. Gerade die letzten zwei Folgen gehören so zu dem besten, was es an Writing gibt, dazu noch mit ziemlich spannenden und interessanten Designentscheidungen. Ich mag die fast paced Monologe und das schnelle Editing, ist aber Geschmackssache. Der einzige Grund, warum ich keine 10/10 gebe ist Folge 3, die ein bisschen auf die anderen abfällt.

  • Trigun
    Hab nach Cowboy Bebop nach einem Anime gegoogelt, der ähnlich sein soll und Trigun wurde vorgeschlagen, also hab ich's mir mal angesehen. Ich fand es ähnlich entspannend (habe beides immer vor dem Schlafen geschaut), jedoch fand ich diese episodische "Wir erleben jede Folge ein neues Abenteuer"-Struktur von Cowboy Bebop besser. Trigun fängt ähnlich an, wird ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch immer plotfixierter. Der Plot war zwar in Ordnung, besonders dieser Konflikt, ob eine daueroptimistische Person wie Vash in so einer rauen Welt seine Moral aufrecht erhalten kann oder gebrochen wird, hat mir gefallen. Jedoch hätte man meiner Meinung nach die Welt weiter ausbauen können und das Finale kam für mich irgendwie zu rasch. Mein Lieblingscharakter war Nicholas D. Wolfwood. Von mir gibt's für Trigun 7/10.

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