Papst in Israel

  • Das mit den Dinos ist unnötig. Und bei den anderen wurde sich entschuldigt. Abgesehen davon liegen diese Sachen schon länger zurück (dieser Papst hat die Zeit noch erlebt) und zweitens ist das eine vorbelastete Beziehung. Bei deinen Beispielen geht es nicht um religiöse Unterschiede. Es ist was anderes.


    Und wie gesagt, viele vergessen, dass entschuldigen nicht = gutmachen ist. Und das ist wohl das Mindeste.

  • Zitat

    Original von coupè


    zu1: So und du liest erstmal weiter. Ich hab doch bereits gesagt, dass es nicht jeder weiß aber ich bin davon ausgegangen das wir davon ausgehen das die Leute über die wir reden, wissen das sie HIV+ sind. Wenn das nicht der Fall ist, können Religionen genauso helfen wie andere Organisationen, solche Test, den Leuten dort zu ermöglichen.


    Sorry, wusste nicht, dass wir dann von den vielleicht ca. 3 % reden, die von ihrer HIV-Infizierung wissen reden. Na Dann, ein Prost auf die Religion.


    Im wörtlichen Sinne "gezwungen" wird sicher niemand zu seiner Religion, aber letzten Endes wird die Armut und das Elend schon gezielt dazu genutzt, um den Leuten zu sagen: "Gott wird dir beistehen" etc., aber das bringt den Leuten wenig, wenn sie nichts zum Essen auf dem Tisch haben. Das ist das selbe Prinzip wie bei Sekten: Hauptsächlich werden Leute angeworben, denen es aus welchen Gründen auch immer nicht gut geht.
    Was daran "ehrenhaft" sein soll, ist mir leider immer noch schleierhaft. Eine uralte Religionstheorie in der Moderne anzuwenden, birgt leider erhebliche Gefahren. Egal ob Christentum, Islam oder sonstige. Das liegt eben auch an der Auslegung des Ganzen und leider birgt die Bibel oder der Koran eben auch viel deutlich sichtbare Grausamkeit.

  • Gut aber Leute die so was machen, leben die falsche Religion. Nehmen wir mal das Christentum, dort ist ganz klar gesagt, dass man jeden bedingungslos helfen soll und niemand zu etwas zwingen soll. Und wenn Leute im Auftrag der katholischen Kirche da hingehen und sie zwingen, dann ist das nicht das Christentum. Das ist dann was anderes. Im Endeffekt sollte man Religionen aber nicht für menschliches Handeln vorschieben, denn am Ende ist immer noch der Mensch für sein Handeln verantwortlich. Und wenn er seine Religion dafür benutzt ist er eben falsch unterwegs. Denn ein richtiger Gläubiger handelt ja eig "perfekt", wenn es nach seiner Religion geht. Niemand sollte die Not eines anderen ausnutzen (ist sogar gesetzlich festgelegt) und wenn jemand nach dem Christentum handelt, sollte er das 3x nicht. Wenn es jemanden also wirklich auf das Helfen ankommt, dann wird er niemanden dazu drängen seiner Religion beizutreten.


    Lessing hat da ja ein ganzgutes Buch dazu geschrieben: Nathan der Wiese. das beschäftigt sich mit so was. Aber jetzt lass uns wieder zum Thema kommen, Religion ist so breit gefächert, dass man da nicht über alles auf einmal diskutieren kann. Hier geht es um den Papst ;)

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